|
PRESSEMITTEILUNGEN | VEREINSNACHRICHTEN der letzten 12 Monate
(Zum
Archiv früherer Jahre hier klicken)
Am
1. Februar 2012 begann Frau Rita Krebsbach ihre Arbeit als neue
Bildungsbeauftrage des Neuwieder Hospizvereins. Von der 1. Vorsitzenden
des Vereins, Frau Michels, und den anderen MitarbeiterInnen wurde sie
herzlich begrüßt.

Von links: Frau Meffert, Frau Krebsbach, Frau Michels
Am
29. November 2011 endete der Grundkurs zur Qualifizierung von
ehrenamtlichen Mitarbeiterlnnen in der hospizlichen Tätigkeit
in
Neuwied, der im September diesen Jahres in den Räumen des AWO
"Haus der Generationen" begann. Frau
Ute Hartmann leitete den Grundkurs mit 20 Teilnehmern.

Bis
einschließlich Februar haben die Teilnehmerlnnen nun Zeit,
ihr
Praktikum zu absolvieren.
Am 28. Februar startet dann der Aufbaukurs mit
acht Themenabenden und einem Wochenende.
Die Termine des Aufbaukurses
sind hier
ersichtlich.
Neuwied
/ Neustadt (Wied). In Gedenkgottesdiensten hat das Ambulante Hospiz
Neuwied am vergangenen Samstag in der Neuwieder Feldkirche und eine
Woche zuvor im Kloster Ehrenstein an alle Menschen gedacht, die die
Mitarbeiter des Hospizes in diesem Jahr in ihrem Sterbeprozess
begleitet haben. Für die Angehörigen und Freunde der
Verstorbenen, aber auch für sich selbst bieten die
Hospizhelfer
seit vielen Jahren Gedenkfeiern als ein Ritual des Abschieds an. In
einem passenden musikalischen Rahmen haben die jeweils rund 40 Besucher
in den Feiern gemeinsam gebetet und gesungen. Eine Meditation machte
anhand einer Metapher deutlich, dass der Tod zum Kreislauf des Lebens
gehört: Ein Baum erlebt nicht nur Frühling, Sommer
und
Herbst, sondern auch den Winter. „Alles hat seine
Zeit“
– wie der Tod.
„Auch wenn das Leben immer weiter geht – manchmal
muss man
innehalten.“ Mit diesen Worten lud Karin Michels, die
Vorsitzende
des Neuwieder Hospiz e.V. die Teilnehmer ein, einmal gemeinsam still zu
werden und an die Zeit mit den Verstorbenen zu denken. Dazu hatten die
Angehörigen und Freunde besonders Gelegenheit, als alle 54
Namen
der Menschen vorgelesen wurden, die im vergangenen Jahr begleitet durch
das Neuwieder Hospiz verstorbenen sind. Zu jedem Namen
zündeten
Mitarbeiter eine Kerze an und stellten sie vor den Altar; am Ende des
Gottesdienstes wurden die Kerzen an die Angehörigen verteilt.
Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, um im Anschluss bei Kaffee und
selbstgebackenen Kuchen noch eine Weile zusammen zu sitzen und sich mit
anderen Hinterbliebenen oder den Mitarbeitern des Hospizes in
entspannter Atmosphäre auszutauschen.

Karin
Michels, die Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V., lud die Teilnehmer
der Gedenkgottesdienste ein, einmal gemeinsam still zu werden und an
die Zeit mit den Verstorbenen zu denken.


Mitarbeiter
des Ambulanten Hospizes Neuwied zündeten während der
Gedenkgottesdienste in Gedenken an jeden Verstorbenen, den das Hospiz
im vergangen Jahr begleitet hat, eine Kerze an.

»Nachdenken
über Leben und Tod«
Neuwied.
„Abschied nehmen – Was gibt Halt in Verlust und
Trauer?“ – dieses Thema rückte der
Neuwieder
Hospizverein e.V. bei seinem mittlerweise sechsten „Forum
Hospiz“ in den Mittelpunkt. Mitte August folgten 50
Interessierte
der Einladung des Neuwieder Hospizvereins e.V. in die Marktkirche. Das
„Forum Hospiz“ wollte Möglichkeiten
aufzeigen, mit
individuellen Trauererlebnissen umzugehen. Dafür hatte der
Neuwieder Hospizverein e.V. Referenten gewinnen können, die
sich
in ihrer praktischen und wissenschaftlichen Arbeit mit den Themen
Trauer und Trost beschäftigen. Sie vermittelten den
Teilnehmern
die verschiedensten Aspekte von Trauer und Verlust und beleuchteten die
vielfältigen Möglichkeiten, einen Weg zu finden,
damit
umzugehen.
So führte Trauerbegleiterin Dr. Sylvia Brathuhn mit einem
einleitenden Referat in die Thematik ein. Die Systemische
Familientherapeutin und Psychoonkologin Catrina Schneider
näherte
sich Trauererfahrungen auf kreative Weise und richtete dabei den Fokus
auf den Trauernden, der sich selbst nicht mehr versteht. Und mit
praktischen Beispielen ging Dr. Karolin Küpper-Popp in einem
Workshop auf die Arbeit mit Symbolen und Ritualen in der
Trauerbegleitung ein, durch die Sorgen und Probleme
erträglicher
werden können. Neben den Seminarangeboten bot die
Tagesveranstaltung auch Raum und Zeit für den Dialog mit
anderen
Teilnehmern. „Unser diesjähriges Thema hat viel
Interesse
und Neugierde hervorgerufen“, freute sich Karin Michels, die
Vorsitzende des Neuwieder Hospizvereins e.V., über den Erfolg
der
Veranstaltung. Der Neuwieder Hospizverein wollte mit seinem
diesjährigen „Forum Hospiz“ das
öffentliche
Nachdenken über Leben und Tod – und dieses Jahr
besonders
über Trauer – fördern. Jeder erlebt in
seinem Leben die
unterschiedlichsten Gefühle von Trauer, sei es, weil eine
Krankheit die eigene Vergänglichkeit bewusst macht oder weil
ein
geliebter Mensch verstorben ist.
Weitere Informationen zum Neuwieder Hospizverein e.V. erhalten
Interessierte: Willi-Brückner-Straße 1, Telefon:
02631/344214, E-Mail: HospizvereinNR@t-online.de.

Corinna Cassens, die Bildungsbeauftragte des Neuwieder Hospizvereins
e.V., Catrina Schneider, Referentin, Dr. Sylvia Brathuhn, Referentin
und Gastrednerin sowie Karin Michels, die Vorsitzende des Vereins (von
links nach rechts), freuten sich über das rege Interesse der
Teilnehmer.
Hauptamtliche
und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Neuwieder Hospizes trafen sich
Mitte Juni 2011 zu einem Ausflug ins Ahrtal. Bei harmonischer Stimmung
wanderte die Gruppe durch die Weinberge und verfolgte
anschließend eine interessante Führung im Weinkeller
der
Winzergenossenschaft in Mayschoß.
Zum
Vergrößern bitte auf das Bild klicken.
Das
Ambulante Hospiz Neuwied schloss in diesen Tagen mit dem AWO
Seniorenzentrum Vierwindenhöhe in Bendorf einen
Kooperationsvertrag - die zehnte Kooperation der Neuwieder Hospizes mit
einer Einrichtung der Altenhilfe.
Einzelheiten
lesen Sie hier
in einem Artikel des Bendorfer Lokal-Anzeigers.
Zwölf
ehernamtlich engagierte Frauen und Männer haben Ende Mai in
Linz
die Ausbildung zum Hospizhelfer beim Neuwieder Hospiz e.V. erfolgreich
abgeschlossen. In einer kleinen Feierstunde dankte ihnen Karin Michels,
die Vorsitzende des Vereins für die Mühen, die sie in
den
Monaten für diese Ausbildung auf sich genommen haben.
„In
der Region Linz ist die Zahl der Begleitungen schwerstkranker und
sterbender Menschen in den letzten Jahren stetig gestiegen“,
so
Michels, „und wir freuen uns, dass wir nun auf die
Unterstützung der zwölf neuen ehrenamtlichen
Helferinnen und
Helfer zählen können“.
Hospizarbeit wird auch in Zukunft weiter auf die Hilfe von
Ehrenamtlichen angewiesen sein. Daher beginnt bereits im September 2011
wieder ein Grundkurs zur Hospizhelferin bzw. zum Hospizhelfer. Dieser
Kurs wird – nachdem die letzten Ausbildungen in Linz und
Kloster
Ehrenstein in Neustadt/Wied stattfanden – wieder in Neuwied
angeboten. Anmeldung und Informationen rund um das Thema Hospizarbeit
und die Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizhelfer erhalten
Interessierte in der Geschäftsstelle des Ambulanten Hospizes
Neuwied, Willi-Brückner-Straße 1 in 56564 Neuwied,
unter der
Telefonnummer 02631 344214 oder per Mail an hospizNR@t-online.de oder
hospizvereinNR@t-online.de

Vier
Neuwieder Frauen, alle in ehrenamtlichen Projekten tätig,
haben
Keller und Speicher durchforstet, Freunde und Bekannte um
„Sachspenden“ gebeten, und schließlich
alles auf dem
Frühlingsflohmarkt in Neuwied erfolgreich wieder an den Mann
oder
die Frau gebracht.
Der Erlös dieser Aktion, nämlich 270 Euro, gehen als
Spende
an den Hospizverein Neuwied, der das Geld für die Ausbildung
und
Schulung von ehrenamtlichen Mitarbeitern verwenden wird. Der
Leitgedanke der Hospizarbeit ist es, Schwerstkranke und
Sterbende, entsprechend ihren Wünschen und
Bedürfnissen, in
ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und zu betreuen, um ihnen ein
Lebensende in Würde zu ermöglichen.
Allen, die durch ihren Einkauf oder durch Spenden an dem Erlös
mitbeteiligt sind, sei an dieser Stelle ein herzliches
Dankeschön
gesagt.

Erneut
kann das Ambulante Hospiz Neuwied über zwei
Kooperationen
informieren. Am 4. Mai 2011 wurden die Kooperationsabschlüsse
mit
der Seniorenresidenz St. Antonius Linz und dem Krankenpflegedienst
Ambulante Soziale Dienste e.K. Linz feierlich unterzeichnet.
1)
Patient Weiß: „Dieses Gefühl, dass jemand
für
mich da ist, hilft mir an schlechten Tagen sehr“ (hier
klicken)
2) „Auch im
Sterben steckt jede Menge Leben“ - die Arbeit der
hauptamtlichen Hospizfachkräfte (hier klicken)
3)
„Die Zeit, die man ihnen gibt, ist den Betroffenen am
wichtigsten“ -
Im dritten Teil beschreiben
zwei
Ehrenamtliche ihre Arbeit. (hier
klicken)
Aufgrund
steigender Begleitungsanfragen sowohl im ambulanten Bereich als auch in
den Einrichtungen der Seniorenhilfe sowie der stabilen Nachfrage nach
dem Qualifizierungsangebot des Hospizvereins bietet der Neuwieder
Hospiz e.V. 2011 einen neuen Hospizhelferkurs an.
Mit diesem Kursangebot qualifiziert der Hospizverein interessierte
Teilnehmer zur Begleitung sterbender Menschen im ambulanten Bereich
sowie in Einrichtungen der Seniorenhilfe. Das Kursangebot beinhaltete
Elemente zur Selbsterfahrungen, in der Auseinandersetzung mit den
Themen „Krankheit – Sterben – Tod und
Trauer “
und vermittelt Wissenswertes rund um die Begleitung Schwersterkrankter
und ihrer Angehörigen. Die Kursteilnahme befähigt die
Teilnehmer zur Mitarbeit im ehrenamtlichen Dienst des Ambulanten Hospiz
Neuwied, verpflichtet jedoch nicht zum Einsatz am Sterbebett. Die
Bereitschaft in
Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospiz ehrenamtlich und damit
unentgeltlich Sterbende zu begleiten, kann im Anschluss an den Kurs
erklärt werden.
Geleitet wird der Grundkurs von erfahrenen Kursleiterinnen, die am
Informationsabend den Kurs gemeinsam mit der Bildungsbeauftragten
vorstellen werden.
Näheres zur Dauer, den Terminen, Voraussetzungen, Kosten und
ähnlichen Fragen rund um den Qualifizierungskurs erfahren Sie
in
der Geschäftsstelle des Neuwieder Hospizvereins,
Willi-Brückner Str. 1, Tel: 02631/344214 und im Rahmen der
Info-Abende.
Hier die Termine der
Informationsabende:
Donnerstag,
den 19.5.2011,
um 19.30 Uhr in der evangelischen Kirchengemeinde Dierdorf, Pfarrstr.
5, 56269 Dierdorf
Freitag,
den 20.5.2011,
um 18.00 Uhr in den Räumen des Ambulanten Hospiz Neuwied,
Willi-Brückner Str. 1, 56564 Neuwied
Freitag, den 31.5.2011,
um 18.30 Uhr im Pfarrsaal der Matthiasgemeinde, An der Matthiaskirche
3,
56564 Neuwied
Wie
im vergangenen Jahr fand das fünfte Forum Hospiz in der
Seniorenresidenz Villa am Sonnenhügel in Neuwied Irlich statt.
Das Thema des Forums „Grenzen wahrnehmen, akzeptieren oder
überwinden – Erlebnisse, die mich
stärken“ konnte
durch einen Eröffnungsvortrag der Referentin Susan
Spraque-Wessel
lebens- und damit praxisnah dargestellt werden.
Aus verschiedenen Einzelworkshops
- Psychotherapeutische
Selbstwahrnehmung durch Maltherapie (Herr Thomas)
-
Im
Vertrauen auf die Klänge – Einführung mit
Klangschalen
(Herr Brenner)
-
Bewußtseinsgrenzen durch Yoga (Frau Halter)
-
Der
Grenze zwischen dem Versterben und der Beerdigung Raum geben (Herr
Sinke)
-
Grenzen in der Kommunikation (Frau Merle)
konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die für sie
passenden Workshops aussuchen.
Am Ende des Forums bestätigten die Teilnehmer, dass die
Inhalte
der Workshops sowohl eine wichtige Hilfe und Unterstützung
für ihre Begleitung schwerst- und todkranker Menschen
darstellten,
als auch eine Hilfe und Stärkung für die eigene
Lebensbewältigung seien.
So konnte durch Themenvielfalt und die sehr gastfreundliche
Atmosphäre in der Villa am Sonnenhügel das
diesjährige
Forum Hospiz wieder als Erfolg gewertet werden.
Foto – von links nach rechts
-
Herr Brenner (Referent)
-
Frau Köhlinger (Heimleiterin der Villa am Sonnenhügel)
-
Frau Michels (Erste Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V.)
-
Frau
Halter (Referentin und Bildungsbeauftragte des Neuwieder
Hospiz
e.V)
-
Herr Thomas (Referent)
-
Frau Merle (Referentin)
-
Herr Sinke (Referent)
-
Frau Cassens ( Bildungsbeauftragte des Neuwieder Hospiz e.V)

Eine
kleine Gruppe von Teilnehmerinnen lief beim 25. internationalen Lauf
„Rund um Rommersdorf“ für den Neuwieder
Hospiz e.V.
mit. Wie jedes Jahr ist dies mit dem Ziel verbunden, die Hospizidee
bekannt zu machen. Die Akteure wollten durch ihre Teilnahme wieder
Menschen nicht erst in der letzten Lebensphase erreichen, sondern sie
frühzeitig für die Hospizidee sensibilisieren.

Der
Tod eines nahen Angehörigen oder eines geliebten Menschen ist
ein
zutiefst schmerzhaftes und einschneidendes Erlebnis. Das Leben
gerät aus den Fugen, nichts ist mehr wie es war. Das Leben zu
leben muss gewissermaßen neu erlernt
werden.
Nach Zeiten der Lähmung, dem Ausgeliefertsein an die
ständig
wechselnden Gefühle, der Hilflosigkeit und der Ohnmacht kommen
Zeiten, in denen wir anfangen nachzudenken, Zeiten, in denen die
Trennung immer mehr als eine erkannt wird, die bleibend ist. Das
Nie-Wieder schafft sich Platz in unserem Bewusstsein, das
Grübeln
beginnt – und bleibt?
Es drängen sich Fragen auf, „Warum“,
„Wie kann
das sein?“, „Wie geht es weiter?“,
„Wo ist der
geliebte Mensch hin?“, „Was hat das alles
für einen
Sinn?“, „Wer bin ich?“, und sie verlangen
nach
Antworten. Gibt es Antworten? Es wird mit dem Schicksal gehadert und
doch spüren wir gleichzeitig, dass wir uns engagieren
müssen,
irgendwie müssen wir uns mit uns selbst und der
veränderten
Lebenssituation auseinandersetzen und uns damit
„befreunden“. Doch wie kann das gehen? Geht das?
Dieses Auszeitwochenende richtet sich an Hinterbliebene, die einen nahe
stehenden Menschen verloren haben, und sich mit anderen, mit
Gleichbetroffenen, austauschen und für ein Wochenende auf
einen
gemeinsamen Weg machen wollen:
An diesem Wochenende sollen Menschen, die Gleiches erlebt und erlitten
haben, unter fachlich behutsamer Leitung zweier Trauerbegleiter/innen
Raum für ihre Trauer haben und dabei ausreichend
Möglichkeiten bekommen, sich miteinander auszutauschen.
Mittels
kleiner Impulse, Entspannungsübungen, Phantasiereisen,
kreativen
Elementen und Gesprächen werden Wege aufgezeigt, sich dem
Gedanken
zu öffnen, dass es zwar nie mehr so wird wie es war, aber dass
es
dennoch wieder gut werden kann.
Miteinander erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie aus
Trauerschritten wieder Lebensschritte werden können.
- Das Phänomen Trauer
- Traueraufgaben
- Trauerarbeit
- Der Realisierungsprozess
- Der Trauerschmerz
- Dem unsagbaren Worte schenken
- Das Leben „neu“
gestalten
- Ein Platz für den verstorbenen
Menschen
- Stärkung der inneren Ressourcen
- Spiritualität
- Phänomene wie Sinn, Schuld,
Fassungslosigkeit,
Hoffnung, Verzweiflung, Weinen, Angst u. a. werden Raum
und Zeit bekommen
- Ausdrucksmöglichkeiten
- Abschiedsrituale
Referent/in:
- Dr. phil. Sylvia Brathuhn, Dipl.
Pädagogin, Mitglied in der BAG Trauerbegleitung,
Trauerbegleiterin,
- Thorsten Adelt, Dipl. Psychologe,
psychologischer Psychotherapeut,, Trauerbegleiter
Termin:
Beginn: 03. Dezember 2010, 14.00 Uhr
Ende: 05. Dezember 2010, 14.00 Uhr
Tagungsort: Bildungs- und Tagungshaus der Waldbreitbacher
Franziskanerinnen, Waldbreitbach
Teilnehmerzahl: Die Teilnehmerzahl beschränkt sich auf max. 12
– 14 Teilnehmer/innen
Die Anmeldung und Nachfrage nach den Kursgebühren richten Sie
bitte bis zum 11. November 2010
in schriftlicher Form an die
Edith-Stein Akademie
Margarete-Flesch Straße 5
56588 Waldbreitbach
Fon:02638/925-163
Fax:02638/925-162
E-Mail: info@esa.marienhaus-gmbh.de
Nach
langen Bemühungen wurde erreicht, dass Kloster Ehrenstein ein
geistliches Zentrum bleibt, was es Jahrhunderte lang gewesen ist. Die
Waldbreitbacher Franziskanerinnen unter Leitung ihrer Generaloberin,
Schwester Basina, haben das Kloster für 20 Jahre in Erbpacht
übernommen.
Nach den notwendigen Umbaumaßnahmen wurde am 14.03.2010 im
Anschluss an eine festliches Pontifikalamt, gehalten von unserem
Erzbischof, Herr Joachim Kardinal Meisner, das Klostergebäude
eingeweiht. Nach den Vorstellungen des neuen Trägers soll das
Kloster spirituelles Zentrum werden; Exerzitien, Gespräche zu
religiösen Themen, aber auch kunst- und kulturgeschichtliche
Vorträge, Ausstellungen usw. sind geplant.
Die zweite Etage wird von Schwestern der Waldbreitbacher
Franziskanerinnen bewohnt, so dass auch Ansprechpersonen vor Ort
anzutreffen sind.
In der ersten Etage ist in einfach ausgestatteten Zimmern Platz
für Übernachtungsgäste. Kaminzimmer und
Kapitelsaal im
Erdgeschoss stehen als Tagungsräume zur Verfügung.
Regelmäßig findet im Kloster das
Trauercafé statt,
und es dient als Aus- und Fortbildungsort für ehrenamtliche
HospizhelferInnen. Im angrenzenden Forsthaus ist nach wie vor die
„Zweigstelle“ des ambulanten Hospiz Neuwied.
Eine Woche später am 20.03.2010 feierte die Provinzoberin,
Schwester Gabriela, im Rahmen eines feierlich gestalteten
Gottesdienstes ihre goldene Ordensprofess. Schwester Gabriela trat als
21jährige in Recklinghausen in den Orden der Töchter
des
heiligen Kamillus ein. 1966 wurde sie nach Asbach, wo die
Kamillusklinik entstand, berufen. Sie wurde Hausoberin und seit 1991
ist sie Provinzoberin der deutschen Ordensprovinz. Ihr Weg
führte
sie nach Indien, Italien, Italien und Afrika. Die Entwicklung der
Kamillusklinik hat die engagierte Ordensfrau maßgeblich
mitgeprägt. Ihre Kraft für ihre vielfältigen
Aufgaben
schöpft sie aus ihrem Glauben und der Ordensgemeinschaft.
„Als Künderin des Lichts und der frohen Botschaft
möchte ich auch in Zukunft Menschen glücklich
machen!“
Seit 2009 gehört die Genossenschaft der Töchter des
heiligen
Kamillus mit zur Trägerschaft des ambulanten Hospiz
Neuwied/Kloster Ehrenstein.
Neben diesen „großen Ereignissen“ im
nördlichen
Einzugsgebiet steht natürlich die Vernetzung der
„Zweigstelle“ mit anderen Institutionen und vor
allem aber
die Patientenversorgung im Vordergrund unserer Arbeit. Im April beginnt
ein neuer Ausbildungskurs für ehrenamtliche HospizhelferInnen
im
Kloster. Die „alten“ und
„neuen“
HospizhelferInnen sorgen für Entlastung.
Allen HospizhelferInnen vielen Dank für ihren großen
Einsatz
und ihre Motivation, Menschen und deren Angehörige zu
begleiten.
Grüße aus dem landschaftlich schön
gelegenen Kloster Ehrenstein.
Ulrike Meurer
Mütter
und Väter, die um ihr Kind trauern, das sie während
der
Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach verloren haben,
treffen sich monatlich zu einem Gesprächskreis in den
Räumen
des Hospizvereins Neuwied, Marktstraße 101.
Infos bei Christa Schürmann, Telefon: 02602 –
9494813, oder
bei Manfred Hübinger, Telefon 02631- 987514, von der Caritas.
Die nächsten Treffen sind:
21.04. / 19.05./ 16.06. / 15.09/ 17.11 / und 15.12.2010
Nach
der Mitgliederversammlung war die zwei Jahre andauernde Amtszeit des
Vorstandes des Neuwieder Hospiz e.V. beendet und es musste laut Satzung
neu gewählt werden.
Außer der 2. Vorsitzenden Frau Dagmar Gaffron-Bohl und einer
Beisitzerin Sr. M. Therese Nolte änderte sich der Vorstand
nicht.
Allerdings ist zu begrüßen, dass wir Sr. Therese,
eine
Waldbreitbacher Franziskanerin, die bald im Kloster Ehrenstein ihren
Wohnsitz hat, als Beisitzerin für den Vorstand gewinnen
konnten.
Damit können auch die Interessen des Hospizvereins im Asbacher
Land besser vertreten werden.
Karin Michels wurde wieder als 1. Vorsitzende gewählt. Herr
Hans-Peter Knossalla als Schatzmeister und Frau Ellen Michaelsen als
Schriftführerin, sowie Frau Ingrid Steyer und Frau Dr. Ingrid
Stollhof als Beisitzerinnen.
Auch die Kassenprüfer sind gewählt worden. Das Amt
werden
Frau Claudia Lettmann und Herrn Friedel Spieker, engagierte Mitglieder
des Vereins, übernehmen.
Ein herzlicher Dank gilt den ausgeschiedenen Kassenprüferinnen
Frau Lehan und Frau Wilke für ihre bisherige Bereitschaft,
diese
Aufgabe zu erfüllen.

Bild
von links nach rechts:
Sr. Therese; Dr. I. Stollhof; K. Michels; D. Gaffron-Bohl; E.
Michaelsen; Herr H.-P. Knossalla; I. Steyer
Kloster Ehrenstein feierlich
eröffnet– Joachim Kardinal Meisner segnete
die Räumlichkeiten des Geistlichen Zentrums
Neustadt/Wied-Ehrenstein.
Die Wunder Gottes ereignen sich stets im Abseits, nie im Mittelpunkt
der Weltgeschichte. Auch Kloster Ehrenstein, so Joachim Kardinal
Meisner in seiner Predigt, liegt abseits. Aber hier habe sich Gott
„ein Haus bereitet, um den Menschen nahe zu sein“.
Der Kölner Erzbischof war Mitte März in das idyllisch
gelegene Kloster Ehrenstein nahe Neustadt an der Wied gekommen, um den
Festgottesdienst zur Eröffnung des Geistlichen Zentrums zu
zelebrieren und die Räumlichkeiten einzusegnen. Im
Gottesdienst und dem anschließenden Empfang schwang
unüberhörbar die Freude mit, dass es gelungen ist,
mit den Waldbreitbacher Franziskanerinnen und der Marienhaus GmbH
Partner zu finden, die das vor über 500 Jahren gestiftete
Kloster wieder neu mit Leben erfüllen. Kloster Ehrenstein, in
dem über Jahrhunderte Kreuzbrüder und bis Ende 2007
für eine kurze Zeit auch Patres vom Orden der Montfortaner
segensreich tätig waren, bleibt als Ort des Gebets und des
geistlichen Lebens erhalten, versprach denn auch Christa Garvert, die
Sprecherin der Geschäftsführung.
Besinnung – Impulse – Kultur,
das sind die drei Säulen, auf denen Kloster Ehrenstein ruhen
soll. Hier sollen Menschen wirksame Unterstützung in ihrem
Alltag bekommen, aber auch Hilfe bei der Bewältigung
belastender Lebenskrisen erfahren. Deshalb werden Exerzitien und
spirituelle Begleitungen, Gesprächskreise zu biblischen,
ethischen und ökumenischen Themen zum Angebot
gehören. Aber es wird auch offene Betreuungsangebote, kunst-
und kulturgeschichtliche Vorträge, Ausstellungen mit sakralen
Kunstwerken oder auch biblische Kochkurse in dem historischen
Gemäuer geben. Hierfür stehen mit dem
Kreuzgang, dem alten Kapitelsaal und dem Kaminzimmer reizvolle
Räumlichkeiten zur Verfügung. Für
Übernachtungsgäste gibt es im ersten Stockwerk zehn
schlichte Zimmer.
Profil wird Kloster Ehrenstein sicher auch durch die religiöse
Wohngemeinschaft im ersten Dachgeschoss gewinnen. Hier werden zwei
Waldbreitbacher Franziskanerinnen einziehen: Schwester M. Engeltraud
Bergmann und Schwester M. Therese Nolte. Zusammen mit interessierten
Frauen, die hier ebenfalls leben sollen, werden sie sich in die Arbeit
des Geistlichen Zentrums einbringen.
Für den Neuwieder Hospiz-Verein ist Kloster Ehrenstein
zwischenzeitlich schon zur zweiten Heimat geworden. Von hier aus wird
die Arbeit im Asbacher Land, also dem nördlichen Teil des
Kreises Neuwied, koordiniert. Hier bietet der Verein das
Café für Trauernde an; hier findet die Ausbildung
von ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfern statt.
Es ist also ein bunter Strauß vielfältiger Angebote,
die Kloster Ehrenstein zum Geistlichen Zentrum machen, zu einem
pastoral-caritativen Ort. In dieser von Ruhe und Besinnlichkeit
geprägten Atmosphäre soll das möglich
werden, was sonst zunehmend schwer fällt, nämlich
„zu reden und zu reflektieren über den eigenen
Glauben, um so die eigene Spiritualität zu vertiefen und Wege
zu finden, sie im Alltag glaubhaft zu leben“, wie es Christa
Garvert treffend formulierte.


Es
war ein langer und intensiver Weg, den 24 engagierte Menschen von
Januar 2009 bis Februar 2010 im Ausbildungsgang für
Hospizhelfer-
und helferinnen gemeinsam zurückgelegt haben. Neben einem
Grundkurs mit den Themenschwerpunkten „Leben- Krankheit-
Tod“ der 10 Kursabende umfasste, sowie einem Praktikum in
einem
der Praxisfelder der Alten- und Krankenpflege, bewältigten die
TeilnehmerInnen 17 thematisch gestaltete Kursabende innerhalb eines
Aufbaukurses, der ebenfalls vom Neuwieder Hospizverein initiiert und
organisiert wurde.
Zum ersten Mal seit Bestehen der Zweigstelle des Neuwieder Hospiz e.V.
im Kloster Ehrenstein kommt die Hälfte der nun
ausgebildeten
Hospizhelferinnen aus dem Asbacher Land.
Unter der Leitung fachkundiger Referenten, die die Auseinandersetzung
mit Themen wie u.a. „Wahrnehmung und
Kommunikation“,
„Sterbeprozesse und –begleitung“,
„Pflegeversicherung“,
„Patientenverfügung“, „medizinische
und
ethische Grundlagen“ oder
„Spiritualität“
anregten, wuchs nicht nur die Kompetenz sondern auch das Interesse das
erworbene Wissen in der Begleitung Sterbender umzusetzen. Doch nicht
nur die qualifizierten Referenten trugen zur Motivation der
KursteilnehmerInnen bei, auch die Freude, gemeinsam die Kultur eines
menschenwürdigen und guten Abschiedsnehmens zu
unterstützen
und auf vielfältige Weise zum Ausdruck zu bringen, machte den
Kurs
für die TeilnehmerInnen zu einer wichtigen und bereichernden
Erfahrung.
Am Feitag, den 26. Februar schließlich konnte die Vorsitzende
des
Hospizvereins, Karin Michels, (Bild zweite Reihe ganz links) den
TeilnehmerInnen feierlich gratulieren.
Die Aushändigung eines Zertifikats durch die
Bildungsbeauftragte des Neuwieder Hospizvereins Sabine Halter (erste
Reihe, 3. von links) bildete den Abschluss.

Aufgrund
steigender Begleitungsanfragen sowohl im ambulanten als auch in den
Einrichtungen der Seniorenhilfe sowie der stabilen Nachfrage nach dem
Qualifizierungsangebot des Hospizvereins, bietet der Neuwieder Hospiz
e.V. 2010 einen neuen Hospizhelferkurs an.
Mit diesem Kursangebot qualifiziert der Hospizverein interessierte
Teilnehmer zur Begleitung sterbender Menschen im ambulanten Bereich
sowie in Einrichtungen der Seniorenhilfe. Das Kursangebot beinhaltet
Elemente zur Selbsterfahrungen, in der Auseinandersetzung mit den
Themen „Krankheit – Sterben – Tod und
Trauer “
und vermittelt Wissenswertes rund um die Begleitung Schwersterkrankter
und ihrer Angehörigen. Die Kursteilnahme befähigt die
Teilnehmer zur Mitarbeit im ehrenamtlichen Dienst des Ambulanten Hospiz
Neuwied, verpflichtet jedoch nicht zum Einsatz am Sterbebett. Der
Einsatz ehrenamtlich und damit unentgeltlich Sterbende zu begleiten
kann im Anschluss an den Kurs in einer Zusammenarbeit mit dem
Ambulanten Hospiz erfolgen.
Geleitet wird der Grundkurs von erfahrenen Kursleiterinnen, die den
Kurs gemeinsam mit der Bildungsbeauftragten vorstellen werden.
Näheres zur Dauer, den Terminen, Voraussetzungen, Kosten und
ähnlichen Fragen rund um den Qualifizierungskurs erhalten Sie
in
der Geschäftsstelle des Neuwieder Hospizvereins, Marktstr.
101,
Tel: 02631/344214 und im Rahmen des Info-Abends.
Der
Info-Abend findet
statt am 17. Februar 2010 um 18.00 Uhr im Seniorenheim Linzer Berg
(Linz-Kretzhaus), Asbacher Straße 35 in 53560 Linz.
PRESSEMITTEILUNGEN |
VEREINSNACHRICHTEN früherer Jahre
(Zu
den aktuellen Meldungen
hier klicken)
Am
20.11.09 bzw. 04.12.09 trafen sich ehrenamtliche und hauptamtliche
Mitarbeiter des Neuwieder Hospizes sowie Angehörige von im
zurückliegenden Jahr Verstorbenen zu Gottesdiensten und zum
Beisammensein.


Der
Hospizverein lädt herzlich ein zum Vortrag von Herrn
Sanitätsrat Dr. med. Clemens Henrich aus Koblenz:
"Ars
moriendi" - die Kunst, "gut" zu sterben
am Sonntag, dem 25.10.2009, um
15.30 Uhr
in der
Klosterkirche Ehrenstein
Neustadt/Neuwied.
Das schöne Spätsommerwetter nutzte der Neuwieder
Hospizverein, um seine ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zum
Sommerfest in das Kloster Ehrenstein einzuladen. Erst erkundeten die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Umgebung von Ehrenstein, um
anschließend unter sachkundiger Leitung von Erich Etscheid
das
Kloster, in dem die Marienhaus GmbH ein geistliches Zentrum einrichten
wird, zu besichtigen. Bei Kaffee und Kuchen klang der Nachmittag in
gemütlicher Runde aus. Für den Hopsizverein war es
eine
Premiere, denn erstmals trafen sich die ehrenamtlichen Helferinnen und
Helfer aus Neuwied und aus dem Asbacher Land zu einer gemeinsamen
Veranstaltung. Das Kloster Ehrenstein war dafür der ideale
Ort,
denn der Neuwieder Hospizverein nutzt das Kloster als zweiten Standort,
um von hier aus die Menschen in den Gemeinden im nördlichen
Teil
des Kreises Neuwied zu betreuen.

Fotos zur Vergrößerung bitte anklicken.
Seit
Januar 2009 konnte der Neuwieder Hospiz e.V. seine Aktivitäten
und
sein Betreuungsnetz erweitern. Möglich wurde es durch den
neuen
Standort im Asbacher Land im Kloster Ehrenstein.
Die
Zweigstelle des Neuwieder Hospiz e.V. bietet seitdem
vierwöchentlich das Trauercafe an. Kurse für
Helferinnen und
Helfer in der Sterbebegleitung wurden durchgeführt, weitere
sind
geplant.
Weitere Informationen können nachgefragt werden:
K. Michels; Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V. unter der
Telefonnummer 02635-6200
oder Karin.michels@t-online.de
Anfragen für eine mögliche Begleitung sind zu richten
an:
Ambulantes Hospiz, Frau U. Meurer, Hospizfachkraft, Mobiltelefon: 0151-
53831250

Unter
diesem Leitgedanken nahmen am vergangenen Dienstag trauernde
Menschen an einer geleiteten Wanderung des Neuwieder Hospiz e.V. teil.
Der 7,5 km lange Weg führte die Teilnehmenden vom Parkplatz
des
Oberbieberer Stausees durch das Engelbachtal, über die
Höhen
von Rengsdorf zurück in Richtung Wingertsberg bis zum Hotel am
Schwanensee. Ziel der dreistündigen Wanderung war es,
miteinander
zu gehen, einander von dem Gefühl der eigenen Trauer zu
erzählen und dabei sowohl das
„Gleich-Sein“ als auch
das „Anders-Sein“ der Mitgehenden zu
erspüren. Der Weg
führte die Teilnehmenden durch Sonne und Schatten, ging auf
und
ab, und zeigte auf vielfältige Weise die Momente des Werdens
und
Vergehens. An manchen Stellen war der Weg anstrengend, was die
Teilnehmenden manchmal glauben ließ: „Es geht nicht
mehr
weiter!“ Durch gegenseitige Hilfestellungen konnten die
Trauernden den als un(be)gehbar geglaubten Weg dennoch weitergehen. Sie
erlebten im Tun, wie hilfreich und wertvoll diese wechselseitige
Unterstützung für die Bewältigung der
Wegstrecke war.
Die Teilnehmenden kamen während der Wanderung immer wieder
zusammen, um ausgesuchten meditativen Texten, die an
symbolträchtigen Stellen vorgelesen wurden, zu lauschen:
„Sowohl die Sprache des Weges als auch die Botschaft der
Texte
können einem trauernden Menschen zum Impuls und zur Hilfe
für
das weitere Begehen seines Trauerweges werden“, so Frau Dr.
Sylvia Brathuhn. Die Wanderung endete um 19.00 Uhr im Hotel
„Zum
Schwanenteich“, wo die Gruppe das gemeinsam Erlebte langsam
ausklingen ließ. Fazit der Teilnehmenden: „Das
müsste
öfters gemacht werden.“

Im
Bild ganz rechts die Initiatorin und Leiterin der Wanderung Frau Dr.
Sylvia Brathuhn.
Auch
in diesem Jahr wollen Mitglieder und Freunde des Neuwieder
Hospizvereins durch die Teilnahme am 24. internationalen Lauf
„Rund um Rommersdorf“ die Idee der
Hospizbewegung in
der Öffentlichkeit bekannt machen. Ziel des Vereins
ist
es, Menschen für die Hospizidee zu sensibilisieren,
damit es
möglich wird, Sterbenden und ihren Angehörigen Hilfe
durch
Begleitung zum Leben im Sterben anzubieten.
Hospizliche
Begleitung will Sterbenden einerseits ein menschenwürdiges,
selbstbestimmtes und schmerzfreies Lebensende ermöglichen und
andererseits Angehörige und Freunde beim Abschiednehmen und in
ihrer Trauer begleiten.
Bild: Hospizfachkraft
Sabine Birkenbach (2. von rechts), Karin
Michels (3. von rechts), Vorsitzende des Neuwieder
Hospiz e.V.
Weitere
Bilder unter dem Link Bildfolge Lauf Rommersdorf
In
einer Feierstunde begrüßten zunächst Herr
Bürgermeister Siegfried Schmied, Verbandsgemeinde Asbach, und
anschließend Schwester M. Basina Kloos, Generaloberin der
Waldbreitbacher Franziskanerinnen alle anwesenden Gäste.
Herr Dr. Manfrid Ehrenwerth, Leiter des Landschaftsmuseums Westerwald,
Hachenburg leitete mit seinem Vortrag: "Ehrenstein – das
Kleinod
des Wiedtals – und seine kulturgeschichtliche Bedeutung
für
den Westerwald" über zu der Buchvorstellung durch
Leonie
Gräfin von Nesselrode. Es gelang ihr, durch ihren Beitrag
„Das Gesamtkunstwerk Ehrenstein und seine unerkannte
Schlüsselposition an der Schwelle zur Frühen
Neuzeit“
auf ihr Buch „Die Chorfenster von Ehrenstein“
neugierig zu
machen. Leonie Gräfin von Nesselrode, ehemals
niederländische
Diplomatin wurde mit dieser Studie an der Universität Bonn
promoviert. Anschließend war Gelegenheit im Kloster an einem
Büchertisch der Buchhandlung Liebmann das Buch zu
kaufen.

Bild
(von links nach rechts): Leonie Gräfin von Nesselrode;
Schwester M.
Basina Kloos, Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen; Karin Michels, Vorsitzende des
Neuwieder Hospizvereins
Wo
die Lotto Elf zu Gast ist, bekommen die Zuschauer mehr geboten als
„nur“ ein Fußballspiel. Das Team von Rudi
Gutendorf
verkörpert Erfahrungen und Erlebtes wie kaum eine andere
Mannschaft in Deutschland.
Am Donnerstag, 14. Mai 2009 um 19.00 Uhr spielte die Lotto
Elf
gegen das „All-Star-Team –VfL Neuwied“
für den
Neuwieder Hospizverein.
Aufstellung
„Lotto Elf": Moppes Petz, Sven Demandt, Reinhard Stumpf, Herbert Zimmermann, Hans-Günter Neues, Horst Eckel, Steffen Herzberger, Stephan Engels, Dariusz Wosz, Wolfgang Overath, Stefan Kuntz, Jo Augel, Harry Koch, Harald Kohr, Michael Kuntz, Roger Lutz
Schnuppertrainer: Dariusz Wosz, Masseur: Marek Rozum , Betreuer-Team:
Marko Sasic & Hermann Josef Ganser, Moderator: Stefan Pauly,
Trainer: Rudi Gutendorf, Teammanager: Reinhold Wosab
Aufstellung
„All-Star-Team – VfL Neuwied": Karsten Stein, Andy
Pung,
Hermann Schnug, Fritz Börder, Karl Heinz Weber, Udo Molitor,
Dirk
Klawczynski, Uwe Eismann, Helmut Pung, Gjergji Asanlli, Uwe Harten,
Michael Lehmann, Uwe Huwer, Charly Karst, Georg Heckert, Peter
Kröner, Peter Anhäuser, Ralf Daun, Jürgen
Prangenberg,
Ralf Lichtl, Jose Carrillosan, Hermann Rech, Hasan Akkurt, Werner Zupp
Trainer: Frank Buhr, Teammanger: Hansi Both, Masseur: Ralf Gollnow,
Betreuerteam:Hans Schewe & Stephan Eismann
In der Halbzeit konnte
ein Scheck von 8500,--€ für die Arbeit des Neuwieder
Hospizvereins überreicht werden.
Mit diesem Betrag ist es möglich, wieder zwei Grund-
und
Aufbaukurse für die Ausbildung von ehrenamtlichen Helferinnen
und
Helfern zu starten. Um keine Zeit verstreichen zu lassen ist bereits
ein Informationsabend in Neuwied am 25.08. 2009 und im Kloster
Ehrenstein am 10.11.2009 für Interessierte geplant, die sich
über eine Ausbildung zur Begleitung von Schwerst- und
Todkranken
informieren möchten.
Wir sagen für das Engagement, den arbeitsintensiven
Einsatz
allen Beteiligten, die zu dem enormen Betrag beigetragen
haben,
ganz herzlichen Dank.
Dank sagen möchten wir auch dem Ersten Vorsitzenden des VfL-
Neuwied Herrn Peter Zysik und seiner Frau für die wohlwollende
Unterstützung des Neuwieder Hospiz e.V.
Es
wird weiterhin das Treffen „Trauercafé“
im Kloster
Ehrenstein stattfinden. Hier können Menschen, die um einen
Verstorbenen trauern, zwanglos bei Kaffee oder Tee über ihren
Verlust sprechen – mit Menschen, die Ähnliches
erlebt haben
oder aber auch mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Hospizes. In
geschützter Atmosphäre kann durch Erzählen
und
Zuhören die eigene Trauer tragbarer und vertrauter werden,
können sich neue Wege auftun.
Für die Besucher des Trauercafés entstehen keine
Kosten. Der Besuch ist völlig unverbindlich.
Weitere Information unter Tel. 02635-922630
Die nächsten
Termine:
10. Juni 2009
22. Juli 2009
19. August 2009
16.September 2009
In der Sommerzeit jeweils
von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Kloster Ehrenstein 53577
Neustadt-Ehrenstein, Kreuzbrüderweg 2

Jetzt gehört
auch die Ordensgemeinschaft der Töchter des hl. Kamillus zu
den Trägern des Ambulanten Hospizes Neuwied. Am
Gründonnerstag unterzeichneten in Kloster Ehrenstein (auf
unserem Bild von links) Bruder Ulrich Schmitz, der Generalsuperior der
Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Hausen, Christa
Garvert, die Sprecherin der Geschäftsführung der
Marienhaus GmbH, Schwester Bernharda und Schwester Gabriela von den
Kamillusschwestern sowie Karin Michels, die Vorsitzende des Neuwieder
Hospiz e.V., den Kooperationsvertrag. Vorgestellt wurde an diesem Tag
auch Ulrike Meurer (rechts im Bild), die seit Anfang März als
neue Hospizfachkraft die Gemeinden im nördlichen Kreisgebiet
betreut. Foto: Heribert Frieling

Karin
Michels, die Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V. (rechts im Bild)
hieß Ulrike Meurer als neue Hospizfachkraft herzlich
willkommen.
Foto: Heribert Frieling
Die
katholische Frauengemeinschaft Asbach übergab einen Scheck
über 260,-- € an den jetzt auch im Kloster Ehrenstein
tätigen Neuwieder Hospizverein. Auf der alljährlich
am 25.
März stattfindenden Wallfahrt nach Niedermühlen
hatten die
etwa 70 Teilnehmerinnen eine Kollekte mit diesem Spendenziel
abgehalten. Den Erlös übergaben sie jetzt in
Ehrenstein an
die erste Vorsitzende des Hospizvereins, Karin Michels.

Neben
den bisherigen Ausbildungsangeboten des Neuwieder
Hospiz e.V. wurde im Januar 2009 zum ersten
Mal im Kloster Ehrenstein bei Neustadt/Wied ein Grundkurs zur
Ausbildung von
Hospizhelfern und Hospizhelferinnen angeboten. Der Kurs wurde
von Frau Anita Meyer-Liell und Jutta Overbuschmann
geleitet; 14
Frauen und Männer beendeten ihn am letzten Samstag im
März mit einem Reflexionstag. Nachdem die Teilnehmer und
Teilnehmerinnen sich im Grundkurs mit eigenen Erfahrungen zum Thema
Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
auseinandergesetzt haben, werden sie nun ein 20-stündiges
Praktikum in
sozialen Einrichtungen beginnen. Darauf folgt der Aufbaukurs, in dem
Kenntnisse
und Inhalte zur Begleitung von Schwerkranken und ihren Familien
vermittelt
werden.

Frau
Meyer-Liell 4. von rechts; Frau Overbuschmann 3.
von links
Mitte
März fand ein Treffen der ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen
und -begleiter im Kloster Ehrenstein statt. Neben Frau Andrea Schu und Frau
Sabine Birkenbach,
die in der Geschäftsstelle Neuwied tätig sind, wurde
als dritte Hospizfachkraft
im Ambulanten Hospiz Neuwied Frau Ulrike Meurer
den
derzeit im Raum Asbach-Linz tätigen ehrenamtlichen
HelferInnen und Helfern vorgestellt. Frau Meurer hat seit einem Monat
im Kloster Ehrenstein ein
Büro und wird im Asbacher Land die Aufgaben der hospizlichen
Begleitung durch Ehrenamtliche koordinieren.Sie ist mittwochs von 10.00
bis 12.00 Uhr in einem Büro im
Kloster Ehrenstein zu erreichen.

Pressemitteilung
12.01.2009
Ziel
des Neuwieder Hospiz
e. V. ist seit seiner Gründung, die Hospizarbeit im gesamten
Kreis Neuwied zu etablieren.
In
Zusammenarbeit mit der
Asbacher Ärztin Frau Dr. med. Wenning-Jokisch, die sich seit
über 20 Jahren für den Aufbau und Einsatz von
Palliativmedizin und hospizlicher Begleitungsarbeit im Raum Neustadt
einsetzt, wird der Neuwieder Hospiz e. V. nun auch im Kloster
Ehrenstein damit beginnen, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter für den Einsatz im Hospizdienst in und um
Neustadt-Wied zu schulen.
Der
"Aufbruchtag Hospiz"
am 19. Oktober 2008 in den Räumen des Klosters Ehrenstein fand
als Auftaktveranstaltung regen Anklang: über 100 Interessierte
waren gekommen, um sich über die Hospizarbeit allgemein und
die Arbeit des Neuwieder Hospiz e. V. sowie über die
Ausbildungskurse für den ehrenamtlichen Hospizdienst zu
informieren.
Am
12. Dezember 2008 fand
eine weitere Informationsveranstaltung im Kloster Ehrenstein statt, in
der der zeitliche Umfang, die thematischen Schwerpunkte und die
Voraussetzungen für eine Teilnahme nochmals differenziert
erläutert wurden. Starttermin des ersten Ausbildungskurses im
Kloster Ehrenstein war der 22. Januar 2009.
Pressemitteilung
12.12. 2008

Die im Jahr 2006
gegründete Kirstin Diehl-Stiftung dient dem Zweck, die
Krebsmedizin und Krebsforschung sowie innovative Behandlungskonzepte
und Verfahren zu fördern. In diesem Jahr konnte die Stiftung
erste Fördergelder an Vereine und Institutionen vergeben.
Unter anderem wurde auch der Neuwieder Hospiz e. V. mit der stolzen
Summe von 5.000 Euro bedacht. Mit großer
Freude und Dankbarkeit nahm die
Vorstandsvorsitzende des Vereins, Karin Michels (2. v. r.), die
Fördergelder vom Stiftungsvorsitzenden Helmut Selter (1. v. l.) entgegen. Der Betrag soll
für die Ausbildung weiterer Helferinnen und Helfer in der
Sterbebegleitung eingesetzt werden.

v. li.: Michaele Günter, Sabine Birkenbach
(Text & Foto: Ursula Anders)
Am 2. September wurde
Michaele Günter als Hospizfachkraft des Ambulanten Hospiz
Neuwied feierlich verabschiedet und Sabine Birkenbach als ihre
Nachfolgerin eingeführt. Auftakt des kleinen
Festaktes war ein ökumenischer Gottesdienst in der Kapelle des
Josef-Ecker-Stifts in Neuwied. Pfarrerin Eberding als Mitglied des
Beirates des Neuwieder Hospiz e. V. überreichte beiden ein
buntes Kreuz als Symbol nicht nur des Sterbens, sondern auch eines
neuen Lebens, eines Neubeginns. Im Anschluss wurden die ca. 50
Gäste zu einem Empfang in den Wintergarten gebeten.
Nach kurzen Abschieds-
und Einführungsworten von Christa Garvert, Sprecherin der
Geschäftsführung der Marienhaus GmbH Waldbreitbach,
Bruder Ulrich Schmitz, Generalsuperior der Franziskanerbrüder
vom Heiligen Kreuz e. V. in Hausen, und Karin Michels, der
Vorstandsvorsitzenden des Neuwieder Hospiz e. V., überreichte
Michaele Günter nach einer kleinen
Begrüßungsansprache ihrer Nachfolgerin ein
großes Herz und hieß damit Frau Birkenbach in ihrer
neuen Aufgabe als Hospizfachkraft herzlich willkommen. Zum Ausklang
wurde zu einem kleinen Buffet geladen. Die Teilnehmer fanden dabei
Gelegenheit, sich auch persönlich von Frau Günter zu
verabschieden und Frau Birkenbach zu begrüßen und
näher kennen zu lernen.
Pressemitteilung
vom
04.08.2008
Hospizliche
Gespräche "Rund um Rommersdorf …"

Dr. Sylvia Brathuhn im
Gespräch mit einer interessierten Teilnehmerin
Am
vergangenen Samstag liefen weit über 40 Mitglieder und Freunde
des Neuwieder Hospiz e. V. bei dem 23. Internationalen Lauf "Rund um
Rommersdorf" mit. Die HospizlerInnen waren in allen Disziplinen
vertreten und erreichten gute Platzierungen. Ziel des Vereines war es,
die Hospizidee in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Dass dieses Ziel auch verwirklicht wurde, zeigte sich zum einen daran,
dass viele Gespräche am Informationsstand stattfanden, zum
anderen wurden die aktiv Mitwirkenden von vielen Interessierten
angesprochen, die mehr Informationen über die Arbeit des
Vereines haben wollten.
"Wir
möchten Menschen nicht erst in ihrer letzten Lebensphase
erreichen, sondern sie schon in gesunden Zeiten für die
Hospizidee sensibilisieren. Diese beinhaltet einerseits, den Sterbenden
ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Lebensende zu
ermöglichen, das schmerzfrei und begleitet von vertrauten
Personen ist. Andererseits möchte die Hospizbewegung mehr
Bewusstheit dafür schaffen, dass wir alle Sterbliche sind und
so zur offenen und intensiven Auseinandersetzung mit diesem Gedanken
ermutigen. Dieser Gedanke bedeutet in keinster Weise eine
Lebensverneinung, sondern führt zu einem Bewusstsein
für mehr Lebensqualität", so Dr. Sylvia Brathuhn vom
Neuwieder Hospiz e. V.
Der
Vorstand des Vereines zeigte sich sehr zufrieden über die
Veranstaltung und möchte sich bei allen Aktiven
bedanken, die mit ihrem Start dazu beigetragen haben, dass die
Hospizidee in die Öffentlichkeit getragen wird.
Natürlich besteht der Wunsch, dass nächstes Jahr noch
mehr LäuferInnen das Hospiz-Shirt tragen und der Neuwieder
Hospiz e.V. wieder als größte gemeldete
Gruppe geehrt wird.

Oben:
Einige Teilnehmer des Lauf- und Walk-Teams des Neuwieder Hospiz e. V.

Fotos zur
Vergrößerung in neuem Fenster bitte anklicken.
Pressemitteilung
vom
06.05.2008
Neuwieder
Hospiz e.V. besucht Beate Heinen
Traditioneller
Jahresausflug führte diesmal nach Wassenach
Auch in diesem Jahr hat der Neuwieder Hospiz e.V. wieder alle
Ehrenamtlichen zu seinem traditionellen Jahresausflug eingeladen. Die
Gruppe von rund 20 Mitgliedern besuchte am Samstag den 26.04.2008 bei
schönstem Sonnenschein das Atelier der bekannten
Künstlerin und Grafikerin Beate Heinen.
Die
Künstlerin eröffnete den Interessierten einen
detaillierten Einblick in ihr Atelier und nahm sich über zwei
Stunden Zeit für einen sehr ausführlichen Austausch
zu den Fragen Kunst, Glaube und ihren Werken.
Alle
Beteiligten waren von der Offenheit der Künstlerin sehr
beeindruckt und konnten einstimmig diesen Ausflug als eine sehr
wertvolle Erfahrung beurteilen.
Mit
einem gemeinsamen Abendessen ließ man diesen glanzvollen
Tag ausklingen.

Die Teilnehmer des Jahresausflugs des Neuwieder Hospiz e. V.


Fotos zur
Vergrößerung in neuem Fenster bitte anklicken.
Journal
am Sonntag - Die Sonntagszeitung
Zusammen mit dem neuen
Vorsitzenden der
CDU-Stadtratsfraktion in Neuwied, Georg Schuhen, besuchte der
CDU-Landtagsabgeordnete Erwin Rüddel den Neuwieder Hospiz
e.V., der sehr erfolgreich den Ambulanten Hospiz Neuwied betreibt. Das
Ambulante Hospiz Neuwied wird getragen von der Marienhaus GmbH
Waldbreitbach und den Franziskanerbrüdern vom Hl. Kreuz in
Hausen. Die Betreuung Sterbender und ihrer Familien ist eine
anspruchsvolle Aufgabe. Neben einer fachgerechten medizinischen und
pflegerische Versorgung ist es besonders wichtig, auch liebevolle
Zuwendung zu geben, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen
und vor allem für Sterbende und die sie umgebende Familie da
zu sein. Die Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V., Karin Michels,
erläuterte den Politikern eindrucksvoll die Arbeit der fast
ausschließlich ehrenamtlich tätigen Helfern.
„Wir reden vor allem mit den Angehörigen, von denen
sehr viel abhängt“, berichtet die Vorsitzende. Die
meisten Menschen äußerten den Wunsch, in ihrem
Zuhause oder einer anderen vertrauten Umgebung zu sterben und in der
letzten Lebensphase nicht unter Schmerzen und Einsamkeit leiden zu
müssen. Die Hospizidee orientiert sich an diesem so
häufig formulierten Wunsch. Ihr Ziel ist es, unheilbar kranken
und sterbenden Menschen in ihrer privaten Umgebung oder in einem
anderen geschützten Raum eine menschliche, pflegerische,
medizinische und spirituelle Betreuung und Begleitung zu bieten, die
ihre Wünsche und Bedürfnisse ganz in den Mittelpunkt
stellt. Eine Begleitung, die ihnen ein menschenwürdiges Leben
bis zum letzten Augenblick ermöglicht. Das
Begleitungsangebot ist kostenfrei und jedem zugänglich,
unabhängig von sozialer Stellung,
Religionszugehörigkeit, Nationalität und Art der
Erkrankung. Damit diese Aufgaben erfüllt werden
können, bietet der Hospizverein Aus- und Weiterbildungskurse
für Hospizhelferinnen und –helfer an. Dies sind
Frauen und Männer, die bereit sind, unheilbar Kranke und
Sterbende ehrenamtlich zu begleiten und deren Angehörigen und
Freunden Hilfe und Unterstützung anzubieten. Erwin
Rüddel und Georg Schuhen zeigten sich beeindruckt von der
ehrenamtlichen Arbeit und sicherten Unterstützung zu.
„Diese Aufgabenerfüllung sichert den Menschen
Lebensqualität bis zuletzt.“ Angesichts einer
alternden Gesellschaft sei der Bedarf an Hospizarbeit weiter im
Steigen. Das Engagement der freiwilligen Kräfte,
hätten alle Unterstützung durch die Politik verdient.
"Hier wird sterbenskranken Menschen ein würdiger Lebensraum
geschaffen,“ lobt MdL Erwin Rüddel die
aufopferungsvolle Arbeit.
Pressemitteilung
vom
26.03.2007
"Hier darf ich weinen, ohne mich zu
schämen"
Neuwieder
Hospiz e.V.:
Seit Ende 2005 findet 14-tägig das Trauercafé statt
– Für Trauernde ist der Besuch häufig der
erste Schritt zurück ins Leben

Alle
14 Tage öffnet das Trauercafé des Neuwieder
Hospizvereins seine Türen. Heute werden die Trauernden von
Ingrid Hillen (3. von links) und Ingrid Speyer (2. von links)
begleitet.
Text & Foto: Alexandra Kaul
Neuwied. „Ich
bin froh, wenn wieder Montag ist und ich ins Trauercafé
gehen kann. Dafür werden alle anderen Termine abgeblasen",
erzählt eine Teilnehmerin des Trauercafés, das der
Neuwieder Hospizverein Ende 2005 ins Leben gerufen hat. Genau wie die
anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat auch diese Frau einen
geliebten Menschen verloren – die einen trauern um ihren
Partner, andere um die Mutter, den Vater oder das eigene Kind. Der Tag,
an dem sich ihr Leben schlagartig verändert hat, liegt
unterschiedlich lange zurück – einen Monat, ein Jahr
oder noch länger. Doch für jeden von ihnen ist dieser
Tag noch sehr lebendig, denn er hat eine große Lücke
in ihr Leben gerissen, eine Lücke, die nur langsam wieder
geschlossen werden kann. „Manchmal denke ich, dass ich mein
Leben wieder ganz gut im Griff habe, doch dann kommen Situationen, die
mich total herunterreißen“, bekennt eine der
Teilnehmerinnen offen.
Jeder
macht Ähnliches durch
An ihren ersten Besuch
im Trauercafé können sich die meisten noch sehr gut
erinnern. „Ich habe lange überlegt und meine Tochter
gefragt, was sie von diesem offenen Treffen hält", sagt eine
Dame, die ihren Mann verloren hat. Die Entscheidung, den Weg in die
Neuwieder Marktstraße zu wagen, habe sie viel Kraft gekostet.
Schnell hat sie gemerkt, dass sie hier unter ihresgleichen ist. Hier
braucht sie sich und ihre Gefühle nicht zu erklären,
jeder macht Ähnliches durch. „Hier darf ich weinen,
ohne mich zu schämen. Ich habe das Gefühl, mit meiner
Trauer nicht alleine zu sein“, resümiert sie.
"Alleine hätte
ich das nie gemacht"
In den
Räumlichkeiten des Ambulanten Hospizes können die
Trauernden erste kleine Schritte zurück ins Leben wagen.
Freundschaften entstehen, und so berichten drei Besucher, dass sie am
gestrigen Sonntag gemeinsam Kaffeetrinken waren. „Alleine
hätte ich das nie gemacht“, so eine der Damen.
Einige der Teilnehmer telefonieren zwischen den Treffen
regelmäßig miteinander. „Wenn ich mal
wieder einen Durchhänger habe, tut es mir gut, mit den anderen
zu reden. Erst letzte Woche habe ich mit einer Teilnehmerin fast drei
Stunden telefoniert.“
Trauernde
treten aus ihrer Isolation
Die Idee zum
Trauercafé hatten drei ehrenamtliche Hospizhelferinnen.
„Wir spürten, daß Angehörige nach
dem Tod einen geschützten Ort brauchen, an dem sie
über ihre Trauer reden können“, so Ingrid
Steyer, eine der Initiatorinnen. Und so öffnet sie gemeinsam
mit Ingrid Hillen und Hetty Schwickart regelmäßig
das Trauercafé. „In den Dörfern treffen
sich die Trauernden auf dem Friedhof, in der Stadt gibt es diese
Möglichkeit häufig nicht. Daher kommen die Trauernden
zu uns und brechen damit ihre Isolation auf", fügt Ingrid
Hillen hinzu. Sie hat – wie auch ihre beiden Kolleginnen
– eine umfassende Fortbildung in Trauerbegleitung absolviert.
Erinnerung
an schöne Erlebnisse helfen
Themen sind bei den
Treffen nie vorgegeben. Jeder berichtet über das, was ihn
gerade bewegt. „Da wird gelacht, aber auch
geweint“, so Ingrid Steyer. Die Trauernden bauen sich
gegenseitig wieder auf, geben sich Kraft und Halt. Hier versteht jeder
die Probleme des anderen: Der eine kann keine Musik mehr
hören, weil es ihn an den gemeinsamen Tanz mit seiner
verstorbenen Frau erinnert. Die andere hat ständig den
Fernseher an, um sich abzulenken, oder hat Probleme, alleine im
gemeinsamen Schlafzimmer zu schlafen. Eine andere überlegt, ob
sie die Kleidung ihres verstorbenen Gatten jetzt abgeben darf. Und eine
der Teilnehmerinnen berichtet von Freunden, die von ihr verlangen,
„wieder normal" zu werden.
Jeder der Teilnehmenden
kennt auch das schlechte Gewissen, das sich einstellt, wenn es ihnen
einmal gut geht, wenn sie von Herzen lachen. „Dann denke ich
jedesmal, daß ich dazu kein Recht mehr habe". „In
solchen Momenten erinnere ich mich immer an die schönen Dinge,
die ich mit meinem Mann erlebt habe. Und davon gab es viele", ermutigt
eine Teilnehmerin.
Blick-Aktuell
vom 02.03.2007
Lebensbegleitung
bis zuletzt
Kooperationsvereinbarung
zwischen Josef-Ecker-Stift und Ambulantem Hospiz Neuwied
Neuwied. Noch vor wenigen
Jahren wäre es undenkbar gewesen, Altenheim und Hospiz in
einem Atemzug zu nennen. Aber allmählich setzt ein Umdenken
ein. Es wird erkannt, dass bei dem Versuch, ein Netzwerk für
Palliativpatienten aufzubauen und damit schwerstkranken Menschen zu
Hause sterben können, Alten- und Pflegeheime nicht ausgespart
werden können, denn für viele ältere
Menschen ist das heim in den letzten Wochen, Monaten oder manchmal auch
Jahren Heimat geworden. So haben Mitte März das
Josef-Ecker-Stift und das Ambulante Hospiz Neuwied einen
Kooperationsvertrag geschlossen und ihn unter das Motto
"Lebensbegleitung bis zuletzt" gestellt. Mit dieser Kooperation
betreten die Partner Neuland, denn diese Vereinbarung ist die erste
ihrer Art weit und breit. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Ambulanten Hospizes werden, so regelt es der Vertrag,
künftig kontinuierlich im Josef-Ecker-Stift präsent
sein. Sie werden die hauptamtlichen Kräfte und die
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht ersetzen, sondern in der
Betreuung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Heimbewohner
unterstützen und ergänzen. Und so wird in der
Einrichtung sicherlich auch das Bewußtsein dafür
geschärft, dass Sterben untrennbar zum Leben gehört
und es gerade auch in dieser letzten Lebensphase gilt, den
Bedürfnissen des Menschen gerecht zu werden. So
übernimmt das Josef-Ecker-Stift für die
Träger des Ambulanten Hospizes - das sind die Marienhaus GmbH,
der Neuwieder Hospiz e. V. und die Franziskanerbrüder vom Hl.
Kreuz in Hausen - so etwas wie eine Vorreiterrolle.
Kooperationsvereinbarungen mit anderen Einrichtungen der Altenhilfe
sind in Arbeit.
Pressemitteilung
vom 02.03.2007
"Wir
wollen Sterbenden eine Stimme geben"
Vortragsreihe
ehrenamtlicher Hospizhelferinnen und -helfer geht weiter
Neuwied.
„Begegnen, Fürsorge, Begleiten – mit
diesen drei Schlagworten lassen sich unsere Arbeit und unsere Angebote
sehr gut beschreiben“, sagt Ute Hartmann, Bildungsbeauftragte
des Neuwieder Hospiz e.V. Daher bilden diese drei Worte auch das Motto
zu den verschiedenen Aktionen anläßlich des 10.
Geburtstages des Ambulanten Hospizes, der in diesem Jahr gefeiert wird.
„Unsere
ehrenamtlichen Hospizhelfer begegnen bei ihren Begleitungen vielen
Menschen: Sterbenden und deren Angehörigen. Es ist wichtig,
daß sie ihre Wünsche und Ängste wahrnehmen
und gemeinsam mit ihnen beantworten“, so Hartmann. Viele
Schwerstkranke haben das Bedürfnis, zuhause, im gewohnten
Umfeld, zu sterben. Das wird jedoch durch das Wegbrechen
familiärer Strukturen immer schwieriger. „Viele
Angehörige trauen sich die häusliche Pflege auch
nicht zu. Da ist es gut, wenn sie uns, aber auch andere ambulante
Dienste an ihrer Seite wissen“, sagt die 38-jährige
Sozialpädagogin.
Das Ambulante Hospiz
sieht es als eine wichtige Aufgabe an, eine Lobby für
Schwerstkranke und deren Angehörigen zu schaffen.
„Wir wollen Sterbenden eine Stimme geben und auf ihre
Bedürfnisse aufmerksam machen“, resümiert
Ute Hartmann. Diese Fürsprache wird dann zur
Fürsorge, wenn die Hospizhelfer die Schwerstkranken begleiten
und mit ihnen gemeinsam den letzten Lebensweg gehen. „Unsere
Ehrenamtlichen harren mit ihnen aus, teilen ihre Trauer, reden und
schweigen mit ihnen und werden so in vielen Fällen zu einer
Vertrauensperson“, berichtet sie.
Von ihren Erfahrungen in
der Begleitung Sterbender, von der Entstehung und Entwicklung der
Hospizbewegung in Deutschland, aber auch den Zielen des Neuwieder
Hospizvereins referieren ehrenamtliche Helfer in ihren
Vorträgen in Kirchengemeinden, zu denen alle Interessierten
herzlich eingeladen sind.

Bildungsreferentin
Ute Hartmann vom Neuwieder Hospiz e.V. präsentiert ein Plakat
zur Vortragskampagne zum 10. Geburtstag des Hospizes. Foto: Alexandra
Kaul
Pressemitteilung
vom
19.02.2007
Hospizverein
stellt sich vor
Vorträge
zum 10.
Geburtstag des Neuwieder Hospiz e.V.
Neuwied. Unter dem Motte
„Begegnung – Fürsorge –
Begleitung“ stellen ehrenamtliche Helfer vom 1. März
bis 17. April das aktuelle Begleitungsangebot des Neuwieder Hospiz e.V.
in Kirchengemeinden der Stadt und des Kreises vor.
Anläßlich des 10. Geburtstags des Vereins werden die
Referentinnen und Referenten den interessierten Besuchern neben
grundlegenden Informationen zur Entstehung und Entwicklung der
Hospizbewegung auch die Ziele ihrer Arbeit vorstellen. Die Referenten
geben einen Einblick in ihre praktische Begleitungsarbeit, deren
Anliegen darin besteht, immer mehr Menschen das Sterben zu Hause zu
ermöglichen.
Mit
der Gründung
des Neuwieder Hospiz e.V. vor zehn Jahren wurde der Grundstein gelegt
für eine bis heute engagierte Bürgerinitiative, die
es sich zum Ziel gesetzt hat, Tod, Krankheit und Trauer und damit
leidende und sterbende Menschen aus der Randzone der Gesellschaft in
die Mitte des Lebens zurück zu holen. Auf vielfältige
Weise engagieren sich seither ausgebildete Ehrenamtliche und bieten
Sterbenden sowie pflegenden und trauernden Angehörigen
zielgerichtete Hilfen, Rat und Unterstützung an. Weitere
Informationen finden Sie unter www.neuwieder-hospiz.de

Freuen
sich auf ihre
Vorträge in den Gemeinden:
Die ehrenamtlichen Referenten des Neuwieder Hospiz e.V. Foto: privat
|