Home         Wir über uns         Ziele         Angebote         Trauerbegleitung         Veranstaltungen        Termine        Ehrenamt

 

Verein       Mitgliedschaft      Spenden      Literatur      Meldungen      Links       Standort       Kontakt      Presse      Impressum



PRESSEMITTEILUNGEN | VEREINSNACHRICHTEN der letzten 12 Monate             (Zum Archiv früherer Jahre hier klicken)


  • Neue Bildungsbeauftragte begrüßt

Am 1. Februar 2012 begann Frau Rita Krebsbach ihre Arbeit als neue Bildungsbeauftrage des Neuwieder Hospizvereins. Von der 1. Vorsitzenden des Vereins, Frau Michels, und den anderen MitarbeiterInnen wurde sie herzlich begrüßt. 


Von links: Frau Meffert, Frau Krebsbach, Frau Michels


  • Abschluss des Grundkurses der Hospizhelferausbildung 2011  in Neuwied

Am 29. November 2011 endete der Grundkurs zur Qualifizierung von ehrenamtlichen Mitarbeiterlnnen in der hospizlichen Tätigkeit in Neuwied, der im September diesen Jahres in den Räumen des AWO "Haus der Generationen" begann. Frau Ute Hartmann leitete den Grundkurs mit 20 Teilnehmern. 

Bis einschließlich Februar haben die Teilnehmerlnnen nun Zeit, ihr Praktikum zu absolvieren.
Am 28. Februar startet dann der Aufbaukurs mit acht Themenabenden und einem Wochenende.

Die Termine des Aufbaukurses sind hier ersichtlich.  


  • Gedenkgottesdienste - eine Möglichkeit des Abschieds

Neuwied / Neustadt (Wied). In Gedenkgottesdiensten hat das Ambulante Hospiz Neuwied am vergangenen Samstag in der Neuwieder Feldkirche und eine Woche zuvor im Kloster Ehrenstein an alle Menschen gedacht, die die Mitarbeiter des Hospizes in diesem Jahr in ihrem Sterbeprozess begleitet haben. Für die Angehörigen und Freunde der Verstorbenen, aber auch für sich selbst bieten die Hospizhelfer seit vielen Jahren Gedenkfeiern als ein Ritual des Abschieds an. In einem passenden musikalischen Rahmen haben die jeweils rund 40 Besucher in den Feiern gemeinsam gebetet und gesungen. Eine Meditation machte anhand einer Metapher deutlich, dass der Tod zum Kreislauf des Lebens gehört: Ein Baum erlebt nicht nur Frühling, Sommer und Herbst, sondern auch den Winter. „Alles hat seine Zeit“ – wie der Tod.

„Auch wenn das Leben immer weiter geht – manchmal muss man innehalten.“ Mit diesen Worten lud Karin Michels, die Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V. die Teilnehmer ein, einmal gemeinsam still zu werden und an die Zeit mit den Verstorbenen zu denken. Dazu hatten die Angehörigen und Freunde besonders Gelegenheit, als alle 54 Namen der Menschen vorgelesen wurden, die im vergangenen Jahr begleitet durch das Neuwieder Hospiz verstorbenen sind. Zu jedem Namen zündeten Mitarbeiter eine Kerze an und stellten sie vor den Altar; am Ende des Gottesdienstes wurden die Kerzen an die Angehörigen verteilt. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, um im Anschluss bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen noch eine Weile zusammen zu sitzen und sich mit anderen Hinterbliebenen oder den Mitarbeitern des Hospizes in entspannter Atmosphäre auszutauschen.

Karin Michels, die Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V., lud die Teilnehmer der Gedenkgottesdienste ein, einmal gemeinsam still zu werden und an die Zeit mit den Verstorbenen zu denken.

Mitarbeiter des Ambulanten Hospizes Neuwied zündeten während der Gedenkgottesdienste in Gedenken an jeden Verstorbenen, den das Hospiz im vergangen Jahr begleitet hat, eine Kerze an.


  • Neuwieder Hospiz nahm teil am 26. Volkslauf über den Rheinsteig "Rund um Rommersdorf" am 6.8.2011



  • Forum Hospiz Neuwied 2011 

»Nachdenken über Leben und Tod«

Neuwied. „Abschied nehmen – Was gibt Halt in Verlust und Trauer?“ – dieses Thema rückte der Neuwieder Hospizverein e.V. bei seinem mittlerweise sechsten „Forum Hospiz“ in den Mittelpunkt. Mitte August folgten 50 Interessierte der Einladung des Neuwieder Hospizvereins e.V. in die Marktkirche. Das „Forum Hospiz“ wollte Möglichkeiten aufzeigen, mit individuellen Trauererlebnissen umzugehen. Dafür hatte der Neuwieder Hospizverein e.V. Referenten gewinnen können, die sich in ihrer praktischen und wissenschaftlichen Arbeit mit den Themen Trauer und Trost beschäftigen. Sie vermittelten den Teilnehmern die verschiedensten Aspekte von Trauer und Verlust und beleuchteten die vielfältigen Möglichkeiten, einen Weg zu finden, damit umzugehen.

So führte Trauerbegleiterin Dr. Sylvia Brathuhn mit einem einleitenden Referat in die Thematik ein. Die Systemische Familientherapeutin und Psychoonkologin Catrina Schneider näherte sich Trauererfahrungen auf kreative Weise und richtete dabei den Fokus auf den Trauernden, der sich selbst nicht mehr versteht. Und mit praktischen Beispielen ging Dr. Karolin Küpper-Popp in einem Workshop auf die Arbeit mit Symbolen und Ritualen in der Trauerbegleitung ein, durch die Sorgen und Probleme erträglicher werden können. Neben den Seminarangeboten bot die Tagesveranstaltung auch Raum und Zeit für den Dialog mit anderen Teilnehmern. „Unser diesjähriges Thema hat viel Interesse und Neugierde hervorgerufen“, freute sich Karin Michels, die Vorsitzende des Neuwieder Hospizvereins e.V., über den Erfolg der Veranstaltung. Der Neuwieder Hospizverein wollte mit seinem diesjährigen „Forum Hospiz“ das öffentliche Nachdenken über Leben und Tod – und dieses Jahr besonders über Trauer – fördern. Jeder erlebt in seinem Leben die unterschiedlichsten Gefühle von Trauer, sei es, weil eine Krankheit die eigene Vergänglichkeit bewusst macht oder weil ein geliebter Mensch verstorben ist.

Weitere Informationen zum Neuwieder Hospizverein e.V. erhalten Interessierte: Willi-Brückner-Straße 1, Telefon: 02631/344214, E-Mail: HospizvereinNR@t-online.de.



Corinna Cassens, die Bildungsbeauftragte des Neuwieder Hospizvereins e.V., Catrina Schneider, Referentin, Dr. Sylvia Brathuhn, Referentin und Gastrednerin sowie Karin Michels, die Vorsitzende des Vereins (von links nach rechts), freuten sich über das rege Interesse der Teilnehmer.


  • Sommerausflug des Neuwieder Hospizes 

Hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Neuwieder Hospizes trafen sich Mitte Juni 2011 zu einem Ausflug ins Ahrtal. Bei harmonischer Stimmung wanderte die Gruppe durch die Weinberge und verfolgte anschließend eine interessante Führung im Weinkeller der Winzergenossenschaft in Mayschoß.

   

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken. 


  • Weitere Kooperation des Ambulanten Hospizes mit einer Einrichtung der Altenhilfe

Das Ambulante Hospiz Neuwied schloss in diesen Tagen mit dem AWO Seniorenzentrum Vierwindenhöhe in Bendorf einen Kooperationsvertrag - die zehnte Kooperation der Neuwieder Hospizes mit einer Einrichtung der Altenhilfe.

Einzelheiten lesen Sie hier in einem Artikel des Bendorfer Lokal-Anzeigers.


  • Verstärkung der Hospizarbeit in der Region Linz

Zwölf ehernamtlich engagierte Frauen und Männer haben Ende Mai in Linz die Ausbildung zum Hospizhelfer beim Neuwieder Hospiz e.V. erfolgreich abgeschlossen. In einer kleinen Feierstunde dankte ihnen Karin Michels, die Vorsitzende des Vereins für die Mühen, die sie in den Monaten für diese Ausbildung auf sich genommen haben. „In der Region Linz ist die Zahl der Begleitungen schwerstkranker und sterbender Menschen in den letzten Jahren stetig gestiegen“, so Michels, „und wir freuen uns, dass wir nun auf die Unterstützung der zwölf neuen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zählen können“.

Hospizarbeit wird auch in Zukunft weiter auf die Hilfe von Ehrenamtlichen angewiesen sein. Daher beginnt bereits im September 2011 wieder ein Grundkurs zur Hospizhelferin bzw. zum Hospizhelfer. Dieser Kurs wird – nachdem die letzten Ausbildungen in Linz und Kloster Ehrenstein in Neustadt/Wied stattfanden – wieder in Neuwied angeboten. Anmeldung und Informationen rund um das Thema Hospizarbeit und die Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizhelfer erhalten Interessierte in der Geschäftsstelle des Ambulanten Hospizes Neuwied, Willi-Brückner-Straße 1 in 56564 Neuwied, unter der Telefonnummer 02631 344214 oder per Mail an hospizNR@t-online.de oder hospizvereinNR@t-online.de


  • Frühlingsflohmarkt in Neuwied

Vier Neuwieder Frauen, alle in ehrenamtlichen Projekten tätig, haben Keller und Speicher durchforstet, Freunde und Bekannte um „Sachspenden“ gebeten, und schließlich alles auf dem Frühlingsflohmarkt in Neuwied erfolgreich wieder an den Mann oder die Frau gebracht.
Der Erlös dieser Aktion, nämlich 270 Euro, gehen als Spende an den Hospizverein Neuwied, der das Geld für die Ausbildung und Schulung von ehrenamtlichen Mitarbeitern verwenden wird.  Der Leitgedanke der Hospizarbeit  ist es, Schwerstkranke und Sterbende, entsprechend ihren Wünschen und Bedürfnissen, in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und zu betreuen, um ihnen ein Lebensende in Würde zu ermöglichen.
Allen, die durch ihren Einkauf oder durch Spenden an dem Erlös mitbeteiligt sind, sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gesagt. 

 


  • Neue Kooperationen in Linz

Erneut kann das Ambulante Hospiz Neuwied über zwei Kooperationen informieren. Am 4. Mai 2011 wurden die Kooperationsabschlüsse mit der Seniorenresidenz St. Antonius Linz und dem Krankenpflegedienst Ambulante Soziale Dienste e.K. Linz feierlich unterzeichnet.


  • Artikelserie aus der Rhein-Zeitung über die Arbeit des ambulanten Hospizes (Februar/März 2011)

1) Patient Weiß: „Dieses Gefühl, dass jemand für mich da ist, hilft mir an schlechten Tagen sehr“  (hier klicken)

2) „Auch im Sterben steckt jede Menge Leben“ - die Arbeit der hauptamtlichen Hospizfachkräfte   (hier klicken)

3) „Die Zeit, die man ihnen gibt, ist den Betroffenen am wichtigsten“ -
                                               Im dritten Teil beschreiben zwei Ehrenamtliche ihre Arbeit.      (hier klicken)


  • Neue Hospizhelferausbildung 2011  

Aufgrund steigender Begleitungsanfragen sowohl im ambulanten Bereich als auch in den Einrichtungen der Seniorenhilfe sowie der stabilen Nachfrage nach dem Qualifizierungsangebot des Hospizvereins bietet der Neuwieder Hospiz e.V. 2011 einen neuen Hospizhelferkurs an.
Mit diesem Kursangebot qualifiziert der Hospizverein interessierte Teilnehmer zur Begleitung sterbender Menschen im ambulanten Bereich sowie in Einrichtungen der Seniorenhilfe. Das Kursangebot beinhaltete Elemente zur Selbsterfahrungen, in der Auseinandersetzung mit den Themen „Krankheit – Sterben – Tod und Trauer “ und vermittelt Wissenswertes rund um die Begleitung Schwersterkrankter und ihrer Angehörigen. Die Kursteilnahme befähigt die Teilnehmer zur Mitarbeit im ehrenamtlichen Dienst des Ambulanten Hospiz Neuwied, verpflichtet jedoch nicht zum Einsatz am Sterbebett. Die Bereitschaft
in Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospiz ehrenamtlich und damit unentgeltlich Sterbende zu begleiten, kann im Anschluss an den Kurs erklärt werden.
Geleitet wird der Grundkurs von erfahrenen Kursleiterinnen, die am Informationsabend den Kurs gemeinsam mit der Bildungsbeauftragten vorstellen werden.
Näheres zur Dauer, den Terminen, Voraussetzungen, Kosten und ähnlichen Fragen rund um den Qualifizierungskurs erfahren Sie in der Geschäftsstelle des Neuwieder Hospizvereins, Willi-Brückner Str. 1, Tel: 02631/344214 und im Rahmen der Info-Abende.

Hier die Termine der Informationsabende:

Donnerstag, den 19.5.2011,
um 19.30 Uhr in der evangelischen Kirchengemeinde Dierdorf, Pfarrstr. 5, 56269 Dierdorf

Freitag, den 20.5.2011,
um 18.00 Uhr in den Räumen des Ambulanten Hospiz Neuwied, Willi-Brückner Str. 1, 56564 Neuwied

Freitag, den 31.5.2011,
um 18.30 Uhr im Pfarrsaal der Matthiasgemeinde, An der Matthiaskirche 3,  56564 Neuwied



  • Forum Hospiz 2010

Wie im vergangenen Jahr fand das fünfte Forum Hospiz in der Seniorenresidenz Villa am Sonnenhügel in Neuwied Irlich statt.
Das Thema des Forums „Grenzen wahrnehmen, akzeptieren oder überwinden – Erlebnisse, die mich stärken“ konnte durch einen Eröffnungsvortrag der Referentin Susan Spraque-Wessel lebens- und damit praxisnah dargestellt werden.
Aus verschiedenen Einzelworkshops
-           Psychotherapeutische Selbstwahrnehmung durch Maltherapie (Herr Thomas)
-           Im Vertrauen auf die Klänge – Einführung mit Klangschalen (Herr Brenner)
-           Bewußtseinsgrenzen durch Yoga (Frau Halter)
-           Der Grenze zwischen dem Versterben und der Beerdigung Raum geben (Herr Sinke)
-           Grenzen in der Kommunikation (Frau Merle)
konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die für sie passenden Workshops aussuchen.
Am Ende des Forums bestätigten die Teilnehmer, dass die Inhalte der Workshops sowohl eine wichtige Hilfe und Unterstützung für ihre Begleitung schwerst- und todkranker Menschen darstellten, als auch eine Hilfe und Stärkung für die eigene Lebensbewältigung seien.
So konnte durch Themenvielfalt und die sehr gastfreundliche Atmosphäre in der Villa am Sonnenhügel das diesjährige Forum Hospiz wieder als Erfolg gewertet werden.
 
Foto – von links nach rechts
-           Herr Brenner (Referent)
-           Frau Köhlinger (Heimleiterin der Villa am Sonnenhügel)
-           Frau Michels (Erste Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V.)
-           Frau Halter  (Referentin und Bildungsbeauftragte des Neuwieder Hospiz e.V)
-           Herr Thomas (Referent)
-           Frau Merle (Referentin)
-           Herr Sinke (Referent)
-           Frau Cassens ( Bildungsbeauftragte des Neuwieder Hospiz e.V)



  • Teilnahme am 25. internationalen Lauf „Rund um Rommersdorf“

Eine kleine Gruppe von Teilnehmerinnen lief beim 25. internationalen Lauf „Rund um Rommersdorf“ für den Neuwieder Hospiz e.V. mit. Wie jedes Jahr ist dies mit dem Ziel verbunden, die Hospizidee bekannt zu machen. Die Akteure wollten durch ihre Teilnahme wieder Menschen nicht erst in der letzten Lebensphase erreichen, sondern sie frühzeitig für die Hospizidee sensibilisieren.



  • Auszeitwochenende für Trauernde

Der Tod eines nahen Angehörigen oder eines geliebten Menschen ist ein zutiefst schmerzhaftes und einschneidendes Erlebnis. Das Leben gerät aus den Fugen, nichts ist mehr wie es war. Das Leben zu leben muss gewissermaßen neu erlernt werden.  
Nach Zeiten der Lähmung, dem Ausgeliefertsein an die ständig wechselnden Gefühle, der Hilflosigkeit und der Ohnmacht kommen Zeiten, in denen wir anfangen nachzudenken, Zeiten, in denen die Trennung immer mehr als eine erkannt wird, die bleibend ist. Das Nie-Wieder schafft sich Platz in unserem Bewusstsein, das Grübeln beginnt – und bleibt?
Es drängen sich Fragen auf, „Warum“, „Wie kann das sein?“, „Wie geht es weiter?“, „Wo ist der geliebte Mensch hin?“, „Was hat das alles für einen Sinn?“, „Wer bin ich?“, und sie verlangen nach Antworten. Gibt es Antworten? Es wird mit dem Schicksal gehadert und doch spüren wir gleichzeitig, dass wir uns engagieren müssen, irgendwie müssen wir uns mit uns selbst und der veränderten Lebenssituation auseinandersetzen und uns damit „befreunden“. Doch wie kann das gehen? Geht das?
Dieses Auszeitwochenende richtet sich an Hinterbliebene, die einen nahe stehenden Menschen verloren haben, und sich mit anderen, mit Gleichbetroffenen, austauschen und für ein Wochenende auf einen gemeinsamen Weg machen wollen:
An diesem Wochenende sollen Menschen, die Gleiches erlebt und erlitten haben, unter fachlich behutsamer Leitung zweier Trauerbegleiter/innen Raum für ihre Trauer haben und dabei ausreichend Möglichkeiten bekommen, sich miteinander auszutauschen. Mittels kleiner Impulse, Entspannungsübungen, Phantasiereisen, kreativen Elementen und Gesprächen werden Wege aufgezeigt, sich dem Gedanken zu öffnen, dass es zwar nie mehr so wird wie es war, aber dass es dennoch wieder gut werden kann.

Miteinander erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie aus Trauerschritten wieder Lebensschritte werden können.
-    Das Phänomen Trauer
-    Traueraufgaben
-    Trauerarbeit
-    Der Realisierungsprozess
-    Der Trauerschmerz
-    Dem unsagbaren Worte schenken
-    Das Leben „neu“ gestalten
-    Ein Platz für den verstorbenen Menschen
-    Stärkung der inneren Ressourcen
-    Spiritualität
-    Phänomene wie Sinn, Schuld, Fassungslosigkeit, Hoffnung, Verzweiflung, Weinen, Angst u. a. werden Raum         und Zeit bekommen
-    Ausdrucksmöglichkeiten
-    Abschiedsrituale

Referent/in:
-    Dr. phil. Sylvia Brathuhn, Dipl. Pädagogin, Mitglied in der BAG Trauerbegleitung, Trauerbegleiterin,
-    Thorsten Adelt, Dipl. Psychologe, psychologischer Psychotherapeut,, Trauerbegleiter

Termin:
Beginn:  03. Dezember 2010, 14.00 Uhr
Ende:    05. Dezember 2010, 14.00 Uhr

Tagungsort: Bildungs- und Tagungshaus der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, Waldbreitbach

Teilnehmerzahl: Die Teilnehmerzahl beschränkt sich auf max. 12 – 14 Teilnehmer/innen

Die Anmeldung und Nachfrage nach den Kursgebühren richten Sie bitte bis zum 11. November 2010
in schriftlicher Form an die

Edith-Stein Akademie
Margarete-Flesch Straße 5
56588 Waldbreitbach
Fon:02638/925-163
Fax:02638/925-162
E-Mail: info@esa.marienhaus-gmbh.de


  • Hospizarbeit rund ums Kloster Ehrenstein

Nach langen Bemühungen wurde erreicht, dass Kloster Ehrenstein ein geistliches Zentrum bleibt, was es Jahrhunderte lang gewesen ist. Die Waldbreitbacher Franziskanerinnen unter Leitung ihrer Generaloberin, Schwester Basina, haben das Kloster für 20 Jahre in Erbpacht übernommen.
Nach den notwendigen Umbaumaßnahmen wurde am 14.03.2010 im Anschluss an eine festliches Pontifikalamt, gehalten von unserem Erzbischof, Herr Joachim Kardinal Meisner, das Klostergebäude eingeweiht. Nach den Vorstellungen des neuen Trägers soll das Kloster spirituelles Zentrum werden; Exerzitien, Gespräche zu religiösen Themen, aber auch kunst- und kulturgeschichtliche Vorträge, Ausstellungen usw. sind geplant.
Die zweite Etage wird von Schwestern der Waldbreitbacher Franziskanerinnen bewohnt, so dass auch Ansprechpersonen vor Ort anzutreffen sind.
In der ersten Etage ist in einfach ausgestatteten Zimmern Platz für Übernachtungsgäste. Kaminzimmer und Kapitelsaal im Erdgeschoss stehen als Tagungsräume zur Verfügung. Regelmäßig findet im Kloster das Trauercafé statt, und es dient als Aus- und Fortbildungsort für ehrenamtliche HospizhelferInnen. Im angrenzenden Forsthaus ist nach wie vor die „Zweigstelle“ des ambulanten Hospiz Neuwied.

Eine Woche später am 20.03.2010 feierte die Provinzoberin, Schwester Gabriela, im Rahmen eines feierlich gestalteten Gottesdienstes ihre goldene Ordensprofess. Schwester Gabriela trat als 21jährige in Recklinghausen in den Orden der Töchter des heiligen Kamillus ein. 1966 wurde sie nach Asbach, wo die Kamillusklinik entstand, berufen. Sie wurde Hausoberin und seit 1991 ist sie Provinzoberin der deutschen Ordensprovinz. Ihr Weg führte sie nach Indien, Italien, Italien und Afrika. Die Entwicklung der Kamillusklinik hat die engagierte Ordensfrau maßgeblich mitgeprägt. Ihre Kraft für ihre vielfältigen Aufgaben schöpft sie aus ihrem Glauben und der Ordensgemeinschaft.
„Als Künderin des Lichts und der frohen Botschaft möchte ich auch in Zukunft Menschen glücklich machen!“ Seit 2009 gehört die Genossenschaft der Töchter des heiligen Kamillus mit zur Trägerschaft des ambulanten Hospiz Neuwied/Kloster Ehrenstein.

Neben diesen „großen Ereignissen“ im nördlichen Einzugsgebiet steht natürlich die Vernetzung der „Zweigstelle“ mit anderen Institutionen und vor allem aber die Patientenversorgung im Vordergrund unserer Arbeit. Im April beginnt ein neuer Ausbildungskurs für ehrenamtliche HospizhelferInnen im Kloster. Die „alten“ und „neuen“ HospizhelferInnen sorgen für Entlastung.
Allen HospizhelferInnen vielen Dank für ihren großen Einsatz und ihre Motivation, Menschen und deren Angehörige zu begleiten.
Grüße aus dem landschaftlich schön gelegenen Kloster Ehrenstein.

Ulrike Meurer


  • Treffen zum Trauern für Mütter und Väter

Mütter und Väter, die um ihr Kind trauern, das sie während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach verloren haben, treffen sich monatlich zu einem Gesprächskreis in den Räumen des Hospizvereins Neuwied, Marktstraße 101.
Infos bei Christa Schürmann, Telefon: 02602 – 9494813, oder bei Manfred Hübinger, Telefon 02631- 987514, von der Caritas.
Die nächsten Treffen sind:
21.04. / 19.05./ 16.06. / 15.09/ 17.11 / und 15.12.2010


  • Vorstandswahl des Neuwieder Hospiz

Nach der Mitgliederversammlung war die zwei Jahre andauernde Amtszeit des Vorstandes des Neuwieder Hospiz e.V. beendet und es musste laut Satzung neu gewählt werden.
Außer der 2. Vorsitzenden Frau Dagmar Gaffron-Bohl und einer Beisitzerin Sr. M. Therese Nolte änderte sich der Vorstand nicht. Allerdings ist zu begrüßen, dass wir Sr. Therese, eine Waldbreitbacher Franziskanerin, die bald im Kloster Ehrenstein ihren Wohnsitz hat, als Beisitzerin für den Vorstand gewinnen konnten. Damit können auch die Interessen des Hospizvereins im Asbacher Land besser vertreten werden.
Karin Michels wurde wieder als 1. Vorsitzende gewählt. Herr Hans-Peter Knossalla als Schatzmeister und Frau Ellen Michaelsen als Schriftführerin, sowie Frau Ingrid Steyer und Frau Dr. Ingrid Stollhof als Beisitzerinnen.
Auch die Kassenprüfer sind gewählt worden. Das Amt werden Frau Claudia Lettmann und Herrn Friedel Spieker, engagierte Mitglieder des Vereins, übernehmen.
Ein herzlicher Dank gilt den ausgeschiedenen Kassenprüferinnen Frau Lehan und Frau Wilke für ihre bisherige Bereitschaft, diese Aufgabe zu erfüllen.


Bild von links nach rechts:
Sr. Therese; Dr. I. Stollhof; K. Michels; D. Gaffron-Bohl; E. Michaelsen; Herr H.-P. Knossalla; I. Steyer


  • Kloster Ehrenstein bleibt als Ort des Gebets und des geistlichen Lebens erhalten

Kloster Ehrenstein feierlich eröffnet– Joachim Kardinal Meisner segnete
die Räumlichkeiten des Geistlichen Zentrums
 

Neustadt/Wied-Ehrenstein. Die Wunder Gottes ereignen sich stets im Abseits, nie im Mittelpunkt der Weltgeschichte. Auch Kloster Ehrenstein, so Joachim Kardinal Meisner in seiner Predigt, liegt abseits. Aber hier habe sich Gott „ein Haus bereitet, um den Menschen nahe zu sein“. Der Kölner Erzbischof war Mitte März in das idyllisch gelegene Kloster Ehrenstein nahe Neustadt an der Wied gekommen, um den Festgottesdienst zur Eröffnung des Geistlichen Zentrums zu zelebrieren und die Räumlichkeiten einzusegnen. Im Gottesdienst und dem anschließenden Empfang schwang unüberhörbar die Freude mit, dass es gelungen ist, mit den Waldbreitbacher Franziskanerinnen und der Marienhaus GmbH Partner zu finden, die das vor über 500 Jahren gestiftete Kloster wieder neu mit Leben erfüllen. Kloster Ehrenstein, in dem über Jahrhunderte Kreuzbrüder und bis Ende 2007 für eine kurze Zeit auch Patres vom Orden der Montfortaner segensreich tätig waren, bleibt als Ort des Gebets und des geistlichen Lebens erhalten, versprach denn auch Christa Garvert, die Sprecherin der Geschäftsführung.
Besinnung – Impulse – Kultur, das sind die drei Säulen, auf denen Kloster Ehrenstein ruhen soll. Hier sollen Menschen wirksame Unterstützung in ihrem Alltag bekommen, aber auch Hilfe bei der Bewältigung belastender Lebenskrisen erfahren. Deshalb werden Exerzitien und spirituelle Begleitungen, Gesprächskreise zu biblischen, ethischen und ökumenischen Themen zum Angebot gehören. Aber es wird auch offene Betreuungsangebote, kunst- und kulturgeschichtliche Vorträge, Ausstellungen mit sakralen Kunstwerken oder auch biblische Kochkurse in dem historischen Gemäuer geben. Hierfür stehen mit dem Kreuzgang, dem alten Kapitelsaal und dem Kaminzimmer reizvolle Räumlichkeiten zur Verfügung. Für Übernachtungsgäste gibt es im ersten Stockwerk zehn schlichte Zimmer.
Profil wird Kloster Ehrenstein sicher auch durch die religiöse Wohngemeinschaft im ersten Dachgeschoss gewinnen. Hier werden zwei Waldbreitbacher Franziskanerinnen einziehen: Schwester M. Engeltraud Bergmann und Schwester M. Therese Nolte. Zusammen mit interessierten Frauen, die hier ebenfalls leben sollen, werden sie sich in die Arbeit des Geistlichen Zentrums einbringen.
Für den Neuwieder Hospiz-Verein ist Kloster Ehrenstein zwischenzeitlich schon zur zweiten Heimat geworden. Von hier aus wird die Arbeit im Asbacher Land, also dem nördlichen Teil des Kreises Neuwied, koordiniert. Hier bietet der Verein das Café für Trauernde an; hier findet die Ausbildung von ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfern statt.
Es ist also ein bunter Strauß vielfältiger Angebote, die Kloster Ehrenstein zum Geistlichen Zentrum machen, zu einem pastoral-caritativen Ort. In dieser von Ruhe und Besinnlichkeit geprägten Atmosphäre soll das möglich werden, was sonst zunehmend schwer fällt, nämlich „zu reden und zu reflektieren über den eigenen Glauben, um so die eigene Spiritualität zu vertiefen und Wege zu finden, sie im Alltag glaubhaft zu leben“, wie es Christa Garvert treffend formulierte.






  • 24 neue Hospizhelferinnen und Hospizhelfer erhalten ihre Zertifikate

Es war ein langer und intensiver Weg, den 24 engagierte Menschen von Januar 2009 bis Februar 2010 im Ausbildungsgang für Hospizhelfer- und helferinnen gemeinsam zurückgelegt haben. Neben einem Grundkurs mit den Themenschwerpunkten „Leben- Krankheit- Tod“ der 10 Kursabende umfasste, sowie einem Praktikum in einem der Praxisfelder der Alten- und Krankenpflege, bewältigten die TeilnehmerInnen 17 thematisch gestaltete Kursabende innerhalb eines Aufbaukurses, der ebenfalls vom Neuwieder Hospizverein initiiert und organisiert wurde.
Zum ersten Mal seit Bestehen der Zweigstelle des Neuwieder Hospiz e.V. im Kloster Ehrenstein kommt die Hälfte der nun ausgebildeten Hospizhelferinnen aus dem Asbacher Land.
Unter der Leitung fachkundiger Referenten, die die Auseinandersetzung mit Themen wie u.a. „Wahrnehmung und Kommunikation“, „Sterbeprozesse und –begleitung“, „Pflegeversicherung“, „Patientenverfügung“, „medizinische und ethische Grundlagen“ oder „Spiritualität“ anregten, wuchs nicht nur die Kompetenz sondern auch das Interesse das erworbene Wissen in der Begleitung Sterbender umzusetzen. Doch nicht nur die qualifizierten Referenten trugen zur Motivation der KursteilnehmerInnen bei, auch die Freude, gemeinsam die Kultur eines menschenwürdigen und guten Abschiedsnehmens zu unterstützen und auf vielfältige Weise zum Ausdruck zu bringen, machte den Kurs für die TeilnehmerInnen zu einer wichtigen und bereichernden Erfahrung.
Am Feitag, den 26. Februar schließlich konnte die Vorsitzende des Hospizvereins, Karin Michels, (Bild zweite Reihe ganz links) den TeilnehmerInnen feierlich gratulieren.
Die Aushändigung eines  Zertifikats durch die Bildungsbeauftragte des Neuwieder Hospizvereins Sabine Halter (erste Reihe, 3. von links) bildete den Abschluss.




  • Neuer Hospizhelferkurs 2010 für Interessierte – Infoabend zum Kurs

Aufgrund steigender Begleitungsanfragen sowohl im ambulanten als auch in den Einrichtungen der Seniorenhilfe sowie der stabilen Nachfrage nach dem Qualifizierungsangebot des Hospizvereins, bietet der Neuwieder Hospiz e.V. 2010 einen neuen Hospizhelferkurs an.
Mit diesem Kursangebot qualifiziert der Hospizverein interessierte Teilnehmer zur Begleitung sterbender Menschen im ambulanten Bereich sowie in Einrichtungen der Seniorenhilfe. Das Kursangebot beinhaltet Elemente zur Selbsterfahrungen, in der Auseinandersetzung mit den Themen „Krankheit – Sterben – Tod und Trauer “ und vermittelt Wissenswertes rund um die Begleitung Schwersterkrankter und ihrer Angehörigen. Die Kursteilnahme befähigt die Teilnehmer zur Mitarbeit im ehrenamtlichen Dienst des Ambulanten Hospiz Neuwied, verpflichtet jedoch nicht zum Einsatz am Sterbebett. Der Einsatz ehrenamtlich und damit unentgeltlich Sterbende zu begleiten kann im Anschluss an den Kurs in einer Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospiz erfolgen.
Geleitet wird der Grundkurs von erfahrenen Kursleiterinnen, die den Kurs gemeinsam mit der Bildungsbeauftragten vorstellen werden.
Näheres zur Dauer, den Terminen, Voraussetzungen, Kosten und ähnlichen Fragen rund um den Qualifizierungskurs erhalten Sie in der Geschäftsstelle des Neuwieder Hospizvereins, Marktstr. 101, Tel: 02631/344214 und im Rahmen des Info-Abends.

Der Info-Abend findet statt am 17. Februar 2010 um 18.00 Uhr im Seniorenheim Linzer Berg (Linz-Kretzhaus), Asbacher Straße 35 in 53560 Linz.



   PRESSEMITTEILUNGEN | VEREINSNACHRICHTEN  früherer Jahre              (Zu den aktuellen Meldungen hier klicken)
  • Jahresfest und Abschiedsgedenken in Neuwied und im Kloster Ehrenstein

Am 20.11.09 bzw. 04.12.09 trafen sich ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter des Neuwieder Hospizes sowie Angehörige von im zurückliegenden Jahr Verstorbenen zu Gottesdiensten und zum Beisammensein.

              
             

  • Vortrag im Kloster Ehrenstein

Der Hospizverein lädt herzlich ein zum Vortrag von Herrn Sanitätsrat Dr. med. Clemens Henrich aus Koblenz:

"Ars moriendi" - die Kunst,  "gut" zu sterben

am Sonntag, dem 25.10.2009, um 15.30 Uhr
in der Klosterkirche Ehrenstein

   


  • Gemeinsam unterwegs

Neustadt/Neuwied. Das schöne Spätsommerwetter nutzte der Neuwieder Hospizverein, um seine ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zum Sommerfest in das Kloster Ehrenstein einzuladen. Erst erkundeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Umgebung von Ehrenstein, um anschließend unter sachkundiger Leitung von Erich Etscheid das Kloster, in dem die Marienhaus GmbH ein geistliches Zentrum einrichten wird, zu besichtigen. Bei Kaffee und Kuchen klang der Nachmittag in gemütlicher Runde aus. Für den Hopsizverein war es eine Premiere, denn erstmals trafen sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus Neuwied und aus dem Asbacher Land zu einer gemeinsamen Veranstaltung. Das Kloster Ehrenstein war dafür der ideale Ort, denn der Neuwieder Hospizverein nutzt das Kloster als zweiten Standort, um von hier aus die Menschen in den Gemeinden im nördlichen Teil des Kreises Neuwied zu betreuen.

       

Fotos zur Vergrößerung bitte anklicken.


  • Erweiterung des Betreungsnetzes durch den Standort Kloster Ehrenstein

Seit Januar 2009 konnte der Neuwieder Hospiz e.V. seine Aktivitäten und sein Betreuungsnetz erweitern. Möglich wurde es durch den neuen Standort im Asbacher Land im Kloster Ehrenstein.  Die  Zweigstelle des Neuwieder Hospiz e.V. bietet  seitdem vierwöchentlich das Trauercafe an. Kurse für Helferinnen und Helfer in der Sterbebegleitung wurden durchgeführt, weitere sind geplant.
Weitere Informationen können nachgefragt werden:
K. Michels; Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V. unter der Telefonnummer 02635-6200
oder Karin.michels@t-online.de

Anfragen für eine mögliche Begleitung sind zu richten an:
Ambulantes Hospiz, Frau U. Meurer, Hospizfachkraft, Mobiltelefon: 0151- 53831250



  • Gemeinsam den Weg der Trauer gehen …

Unter diesem Leitgedanken nahmen am vergangenen Dienstag  trauernde Menschen an einer geleiteten Wanderung des Neuwieder Hospiz e.V. teil. Der 7,5 km lange Weg führte die Teilnehmenden vom Parkplatz des Oberbieberer Stausees durch das Engelbachtal, über die Höhen von Rengsdorf zurück in Richtung Wingertsberg bis zum Hotel am Schwanensee. Ziel der dreistündigen Wanderung war es, miteinander zu gehen, einander von dem Gefühl der eigenen Trauer zu erzählen und dabei sowohl das „Gleich-Sein“ als auch das „Anders-Sein“ der Mitgehenden zu erspüren. Der Weg führte die Teilnehmenden durch Sonne und Schatten, ging auf und ab, und zeigte auf vielfältige Weise die Momente des Werdens und Vergehens. An manchen Stellen war der Weg anstrengend, was die Teilnehmenden manchmal glauben ließ: „Es geht nicht mehr weiter!“ Durch gegenseitige Hilfestellungen konnten die Trauernden den als un(be)gehbar geglaubten Weg dennoch weitergehen. Sie erlebten im Tun, wie hilfreich und wertvoll diese wechselseitige Unterstützung für die Bewältigung der Wegstrecke war. Die Teilnehmenden kamen während der Wanderung immer wieder zusammen, um ausgesuchten meditativen Texten, die an symbolträchtigen Stellen vorgelesen wurden, zu lauschen: „Sowohl die Sprache des Weges als auch die Botschaft der Texte können einem trauernden Menschen zum Impuls und zur Hilfe für das weitere Begehen seines Trauerweges werden“, so Frau Dr. Sylvia Brathuhn. Die Wanderung endete um 19.00 Uhr im Hotel „Zum Schwanenteich“, wo die Gruppe das gemeinsam Erlebte langsam ausklingen ließ. Fazit der Teilnehmenden: „Das müsste öfters gemacht werden.“


Im Bild ganz rechts die Initiatorin und Leiterin der Wanderung Frau Dr. Sylvia Brathuhn. 


  • Mitglieder des Neuwieder Hospizvereins auch wieder bei „Rund um Rommersdorf“ dabei

Auch in diesem Jahr wollen Mitglieder und Freunde des Neuwieder Hospizvereins durch die Teilnahme am 24. internationalen Lauf „Rund um Rommersdorf“  die Idee der Hospizbewegung in der Öffentlichkeit bekannt machen.  Ziel des Vereins ist es,  Menschen für die Hospizidee zu sensibilisieren, damit es möglich wird, Sterbenden und ihren Angehörigen Hilfe durch Begleitung  zum Leben im Sterben anzubieten.  Hospizliche Begleitung will Sterbenden einerseits ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes und schmerzfreies Lebensende ermöglichen und andererseits Angehörige und Freunde beim Abschiednehmen und in ihrer Trauer begleiten.


Bild: Hospizfachkraft Sabine Birkenbach (2. von rechts), Karin Michels (3. von rechts), Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V. 

Weitere Bilder unter dem Link Bildfolge Lauf Rommersdorf


  • Zur  Präsentation des Buches „Die Chorfenster von Ehrenstein“ erfolgte Einladung an den Neuwieder Hospiz e.V.

In einer Feierstunde begrüßten zunächst Herr Bürgermeister Siegfried Schmied, Verbandsgemeinde Asbach, und anschließend Schwester M. Basina Kloos, Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen alle anwesenden Gäste.
Herr Dr. Manfrid Ehrenwerth, Leiter des Landschaftsmuseums Westerwald, Hachenburg leitete mit seinem Vortrag: "Ehrenstein – das Kleinod des Wiedtals – und seine kulturgeschichtliche Bedeutung für den Westerwald" über zu der Buchvorstellung durch  Leonie Gräfin von Nesselrode. Es gelang ihr, durch ihren Beitrag „Das Gesamtkunstwerk Ehrenstein und seine unerkannte Schlüsselposition an der Schwelle zur Frühen Neuzeit“ auf ihr Buch „Die Chorfenster von Ehrenstein“ neugierig zu machen. Leonie Gräfin von Nesselrode, ehemals niederländische Diplomatin wurde mit dieser Studie an der Universität Bonn promoviert. Anschließend war Gelegenheit im Kloster an einem Büchertisch der Buchhandlung Liebmann das Buch zu kaufen. 


Bild (von links nach rechts): Leonie Gräfin von Nesselrode; Schwester M. Basina Kloos, Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen; Karin Michels, Vorsitzende des Neuwieder Hospizvereins 


  • Lotto Elf - Stars spielen für den guten Zweck

Wo die Lotto Elf zu Gast ist, bekommen die Zuschauer mehr geboten als „nur“ ein Fußballspiel. Das Team von Rudi Gutendorf verkörpert Erfahrungen und Erlebtes wie kaum eine andere Mannschaft in Deutschland.
Am Donnerstag,  14. Mai 2009 um 19.00 Uhr spielte die Lotto Elf gegen das „All-Star-Team –VfL Neuwied“ für den Neuwieder Hospizverein.

Aufstellung „Lotto Elf": Moppes Petz, Sven Demandt, Reinhard Stumpf, Herbert Zimmermann, Hans-Günter Neues, Horst Eckel, Steffen Herzberger, Stephan Engels, Dariusz Wosz, Wolfgang Overath, Stefan Kuntz, Jo Augel, Harry Koch, Harald Kohr, Michael Kuntz, Roger Lutz
Schnuppertrainer:
Dariusz Wosz, Masseur: Marek Rozum , Betreuer-Team: Marko Sasic & Hermann Josef Ganser, Moderator: Stefan Pauly, Trainer: Rudi Gutendorf, Teammanager: Reinhold Wosab

Aufstellung „All-Star-Team – VfL Neuwied": Karsten Stein, Andy Pung, Hermann Schnug, Fritz Börder, Karl Heinz Weber, Udo Molitor, Dirk Klawczynski, Uwe Eismann, Helmut Pung, Gjergji Asanlli, Uwe Harten, Michael Lehmann, Uwe Huwer, Charly Karst, Georg Heckert, Peter Kröner, Peter Anhäuser, Ralf Daun, Jürgen Prangenberg, Ralf Lichtl, Jose Carrillosan, Hermann Rech, Hasan Akkurt, Werner Zupp
Trainer: Frank Buhr, Teammanger: Hansi Both, Masseur: Ralf Gollnow, Betreuerteam:Hans Schewe & Stephan Eismann

In der Halbzeit konnte ein Scheck von 8500,--€ für die Arbeit des Neuwieder Hospizvereins überreicht werden.

Mit diesem Betrag ist es möglich,  wieder zwei Grund- und Aufbaukurse für die Ausbildung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu starten. Um keine Zeit verstreichen zu lassen ist bereits ein Informationsabend in Neuwied am 25.08. 2009 und im Kloster Ehrenstein am 10.11.2009 für Interessierte geplant, die sich über eine Ausbildung zur Begleitung von Schwerst- und Todkranken informieren möchten.

Wir sagen für das Engagement, den arbeitsintensiven Einsatz  allen Beteiligten, die zu dem  enormen Betrag beigetragen haben, ganz herzlichen Dank.

Dank sagen möchten wir auch dem Ersten Vorsitzenden des VfL- Neuwied Herrn Peter Zysik und seiner Frau für die wohlwollende Unterstützung des Neuwieder Hospiz e.V.


  • „Trauercafé“ im Kloster Ehrenstein:   Begegnung – Begleitung – Zuspruch

Es wird weiterhin das Treffen „Trauercafé“ im Kloster Ehrenstein stattfinden. Hier können Menschen, die um einen Verstorbenen trauern, zwanglos bei Kaffee oder Tee über ihren Verlust sprechen – mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben oder aber auch mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Hospizes. In geschützter Atmosphäre kann durch Erzählen und Zuhören die eigene Trauer tragbarer und vertrauter werden, können sich neue Wege auftun.

Für die Besucher des Trauercafés entstehen keine Kosten. Der Besuch ist völlig unverbindlich.
Weitere Information unter Tel. 02635-922630

Die nächsten Termine:
10. Juni 2009
22. Juli 2009
19. August 2009
16.September 2009

In der Sommerzeit jeweils von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Kloster Ehrenstein 53577 Neustadt-Ehrenstein, Kreuzbrüderweg 2


  • Kooperationsvertrag: Orden der Töchter des heiligen Kamillus arbeitet mit Neuwieder Hospizverein zusammen


Jetzt gehört auch die Ordensgemeinschaft der Töchter des hl. Kamillus zu den Trägern des Ambulanten Hospizes Neuwied. Am Gründonnerstag unterzeichneten in Kloster Ehrenstein (auf unserem Bild von links) Bruder Ulrich Schmitz, der Generalsuperior der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Hausen, Christa Garvert, die Sprecherin der Geschäftsführung der Marienhaus GmbH, Schwester Bernharda und Schwester Gabriela von den Kamillusschwestern sowie Karin Michels, die Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V., den Kooperationsvertrag. Vorgestellt wurde an diesem Tag auch Ulrike Meurer (rechts im Bild), die seit Anfang März als neue Hospizfachkraft die Gemeinden im nördlichen Kreisgebiet betreut. Foto: Heribert Frieling


  • Neue Hospizfachkraft eingeführt

Karin Michels, die Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V. (rechts im Bild) hieß Ulrike Meurer als neue Hospizfachkraft herzlich willkommen. Foto: Heribert Frieling


  • Erste Spendenübergabe im Kloster Ehrenstein

Die katholische Frauengemeinschaft Asbach übergab einen Scheck über 260,-- € an den jetzt auch im Kloster Ehrenstein tätigen Neuwieder Hospizverein. Auf der alljährlich am 25. März stattfindenden Wallfahrt nach Niedermühlen hatten die etwa 70  Teilnehmerinnen eine Kollekte mit diesem Spendenziel abgehalten. Den Erlös übergaben sie jetzt in Ehrenstein an die erste Vorsitzende des Hospizvereins, Karin Michels.



  • Neuwieder Hospiz e.V. bot den Grundkurs für HospizhelferInnen erstmalig im Kloster Ehrenstein bei Neustadt/Wied an

Neben den bisherigen Ausbildungsangeboten des Neuwieder Hospiz e.V. wurde im Januar 2009 zum ersten Mal im Kloster Ehrenstein bei Neustadt/Wied ein Grundkurs zur Ausbildung von Hospizhelfern und Hospizhelferinnen angeboten. Der Kurs wurde von Frau Anita Meyer-Liell und Jutta Overbuschmann geleitet; 14 Frauen und Männer beendeten ihn am letzten Samstag im März mit einem Reflexionstag. Nachdem die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sich im Grundkurs mit eigenen Erfahrungen zum Thema Krankheit, Sterben, Tod und Trauer auseinandergesetzt haben, werden sie nun ein 20-stündiges Praktikum in sozialen Einrichtungen beginnen. Darauf folgt der Aufbaukurs, in dem Kenntnisse und Inhalte zur Begleitung von Schwerkranken und ihren Familien vermittelt werden.

Frau Meyer-Liell  4. von rechts; Frau Overbuschmann  3. von links


  • Ehrenstein als Außenstelle des Neuwieder Hospizvereins den Ehrenamtlichen vorgestellt

Mitte März fand ein Treffen der ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen und -begleiter im Kloster Ehrenstein statt.  Neben Frau Andrea Schu und Frau Sabine Birkenbach, die in der Geschäftsstelle Neuwied tätig sind, wurde als dritte Hospizfachkraft im Ambulanten Hospiz Neuwied Frau Ulrike Meurer den derzeit im Raum Asbach-Linz tätigen ehrenamtlichen HelferInnen und Helfern vorgestellt. Frau Meurer hat seit einem Monat im Kloster Ehrenstein ein Büro und wird im Asbacher Land die Aufgaben  der hospizlichen Begleitung durch Ehrenamtliche koordinieren.Sie ist mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr in einem Büro im Kloster Ehrenstein zu erreichen.



Pressemitteilung 12.01.2009

  • Hospizarbeit nun auch rund ums Kloster Ehrenstein

Ziel des Neuwieder Hospiz e. V. ist seit seiner Gründung, die Hospizarbeit im gesamten Kreis Neuwied zu etablieren.

In Zusammenarbeit mit der Asbacher Ärztin Frau Dr. med. Wenning-Jokisch, die sich seit über 20 Jahren für den Aufbau und Einsatz von Palliativmedizin und hospizlicher Begleitungsarbeit im Raum Neustadt einsetzt, wird der Neuwieder Hospiz e. V. nun auch im Kloster Ehrenstein damit beginnen, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Einsatz im Hospizdienst in und um Neustadt-Wied zu schulen.

Der "Aufbruchtag Hospiz" am 19. Oktober 2008 in den Räumen des Klosters Ehrenstein fand als Auftaktveranstaltung regen Anklang: über 100 Interessierte waren gekommen, um sich über die Hospizarbeit allgemein und die Arbeit des Neuwieder Hospiz e. V. sowie über die  Ausbildungskurse für den ehrenamtlichen Hospizdienst zu informieren.

Am 12. Dezember 2008 fand eine weitere Informationsveranstaltung im Kloster Ehrenstein statt, in der der zeitliche Umfang, die thematischen Schwerpunkte und die Voraussetzungen für eine Teilnahme nochmals differenziert erläutert wurden. Starttermin des ersten Ausbildungskurses im Kloster Ehrenstein war der 22. Januar 2009.


Pressemitteilung 12.12. 2008

  • Kirstin Diehl-Stiftung übergibt Fördergelder an den Neuwieder Hospiz e. V.

Die im Jahr 2006 gegründete Kirstin Diehl-Stiftung dient dem Zweck, die Krebsmedizin und Krebsforschung sowie innovative Behandlungskonzepte und Verfahren zu fördern. In diesem Jahr konnte die Stiftung erste Fördergelder an Vereine und Institutionen vergeben. Unter anderem wurde auch der Neuwieder Hospiz e. V. mit der stolzen Summe von 5.000 Euro bedacht. Mit großer Freude und Dankbarkeit nahm die Vorstandsvorsitzende des Vereins, Karin Michels (2. v. r.), die Fördergelder vom Stiftungsvorsitzenden Helmut Selter (1. v. l.) entgegen. Der Betrag soll für die Ausbildung weiterer Helferinnen und Helfer in der Sterbebegleitung eingesetzt werden.


  • Verabschiedung und Einführung der Hospizfachkräfte
     



v. li.: Michaele Günter, Sabine Birkenbach (Text & Foto: Ursula Anders)

Am 2. September wurde Michaele Günter als Hospizfachkraft des Ambulanten Hospiz Neuwied feierlich verabschiedet und Sabine Birkenbach als ihre Nachfolgerin  eingeführt. Auftakt des kleinen Festaktes war ein ökumenischer Gottesdienst in der Kapelle des Josef-Ecker-Stifts in Neuwied. Pfarrerin Eberding als Mitglied des Beirates des Neuwieder Hospiz e. V. überreichte beiden ein buntes Kreuz als Symbol nicht nur des Sterbens, sondern auch eines neuen Lebens, eines Neubeginns. Im Anschluss wurden die ca. 50 Gäste zu einem Empfang in den Wintergarten gebeten. 

Nach kurzen Abschieds- und Einführungsworten von Christa Garvert, Sprecherin der Geschäftsführung der Marienhaus GmbH Waldbreitbach, Bruder Ulrich Schmitz, Generalsuperior der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e. V. in Hausen, und Karin Michels, der  Vorstandsvorsitzenden des Neuwieder Hospiz e. V., überreichte Michaele Günter nach einer kleinen Begrüßungsansprache ihrer Nachfolgerin ein großes Herz und hieß damit Frau Birkenbach in ihrer neuen Aufgabe als Hospizfachkraft herzlich willkommen. Zum Ausklang wurde zu einem kleinen Buffet geladen. Die Teilnehmer fanden dabei Gelegenheit, sich auch persönlich von Frau Günter zu verabschieden und Frau Birkenbach zu begrüßen und näher kennen zu lernen.


Pressemitteilung vom 04.08.2008

 Hospizliche Gespräche "Rund um Rommersdorf …"

 

 

Dr. Sylvia Brathuhn im Gespräch mit einer interessierten Teilnehmerin

Am vergangenen Samstag liefen weit über 40 Mitglieder und Freunde des Neuwieder Hospiz e. V. bei dem 23. Internationalen Lauf "Rund um Rommersdorf" mit. Die HospizlerInnen waren in allen Disziplinen vertreten und erreichten gute Platzierungen. Ziel des Vereines war es, die Hospizidee in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dass dieses Ziel auch verwirklicht wurde, zeigte sich zum einen daran, dass viele Gespräche am Informationsstand stattfanden, zum anderen wurden die aktiv Mitwirkenden von vielen Interessierten angesprochen, die mehr Informationen über die Arbeit des Vereines haben wollten.

"Wir möchten Menschen nicht erst in ihrer letzten Lebensphase erreichen, sondern sie schon in gesunden Zeiten für die Hospizidee sensibilisieren. Diese beinhaltet einerseits, den Sterbenden ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Lebensende zu ermöglichen, das schmerzfrei und begleitet von vertrauten Personen ist. Andererseits möchte die Hospizbewegung mehr Bewusstheit dafür schaffen, dass wir alle Sterbliche sind und so zur offenen und intensiven Auseinandersetzung mit diesem Gedanken ermutigen. Dieser Gedanke bedeutet in keinster Weise eine Lebensverneinung, sondern führt zu einem Bewusstsein für mehr Lebensqualität", so Dr. Sylvia Brathuhn vom Neuwieder Hospiz e. V.

Der Vorstand des Vereines zeigte sich sehr zufrieden über die Veranstaltung und möchte sich  bei allen Aktiven bedanken, die mit ihrem Start dazu beigetragen haben, dass die Hospizidee in die Öffentlichkeit getragen wird. Natürlich besteht der Wunsch, dass nächstes Jahr noch mehr LäuferInnen das Hospiz-Shirt tragen und der Neuwieder Hospiz e.V. wieder als  größte gemeldete Gruppe geehrt wird.
 

Oben: Einige Teilnehmer des Lauf- und Walk-Teams des Neuwieder Hospiz e. V.
 

             

           

       

Fotos zur Vergrößerung in neuem Fenster bitte anklicken.


Pressemitteilung vom 06.05.2008

   Neuwieder Hospiz e.V. besucht Beate Heinen

Traditioneller Jahresausflug führte diesmal nach Wassenach

Auch in diesem Jahr hat der Neuwieder Hospiz e.V. wieder alle Ehrenamtlichen zu seinem traditionellen Jahresausflug eingeladen. Die Gruppe von rund 20 Mitgliedern besuchte am Samstag den 26.04.2008 bei schönstem Sonnenschein das Atelier der bekannten Künstlerin und Grafikerin Beate Heinen.

Die Künstlerin eröffnete den Interessierten einen detaillierten Einblick in ihr Atelier und nahm sich über zwei Stunden Zeit für einen sehr ausführlichen Austausch zu den Fragen Kunst, Glaube und ihren Werken.

Alle Beteiligten waren von der Offenheit der Künstlerin sehr beeindruckt und konnten einstimmig diesen Ausflug als eine sehr wertvolle Erfahrung beurteilen.

Mit einem gemeinsamen Abendessen ließ man diesen glanzvollen Tag ausklingen.
 



Die Teilnehmer des Jahresausflugs des Neuwieder Hospiz e. V.

        

        

Fotos zur Vergrößerung in neuem Fenster bitte anklicken.


Journal am Sonntag - Die Sonntagszeitung

  • Ambulantes Hospiz Neuwied leistet wertvolle Arbeit

Zusammen mit dem neuen Vorsitzenden der CDU-Stadtratsfraktion in Neuwied, Georg Schuhen, besuchte der CDU-Landtagsabgeordnete Erwin Rüddel den Neuwieder Hospiz e.V., der sehr erfolgreich den Ambulanten Hospiz Neuwied betreibt. Das Ambulante Hospiz Neuwied wird getragen von der Marienhaus GmbH Waldbreitbach und den Franziskanerbrüdern vom Hl. Kreuz in Hausen. Die Betreuung Sterbender und ihrer Familien ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Neben einer fachgerechten medizinischen und pflegerische Versorgung ist es besonders wichtig, auch liebevolle Zuwendung zu geben, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen und vor allem für Sterbende und die sie umgebende Familie da zu sein. Die Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V., Karin Michels, erläuterte den Politikern eindrucksvoll die Arbeit der fast ausschließlich ehrenamtlich tätigen Helfern. „Wir reden vor allem mit den Angehörigen, von denen sehr viel abhängt“, berichtet die Vorsitzende. Die meisten Menschen äußerten den Wunsch, in ihrem Zuhause oder einer anderen vertrauten Umgebung zu sterben und in der letzten Lebensphase nicht unter Schmerzen und Einsamkeit leiden zu müssen. Die Hospizidee orientiert sich an diesem so häufig formulierten Wunsch. Ihr Ziel ist es, unheilbar kranken und sterbenden Menschen in ihrer privaten Umgebung oder in einem anderen geschützten Raum eine menschliche, pflegerische, medizinische und spirituelle Betreuung und Begleitung zu bieten, die ihre Wünsche und Bedürfnisse ganz in den Mittelpunkt stellt. Eine Begleitung, die ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum letzten Augenblick ermöglicht.  Das Begleitungsangebot ist kostenfrei und jedem zugänglich, unabhängig von sozialer Stellung, Religionszugehörigkeit, Nationalität und Art der Erkrankung. Damit diese Aufgaben erfüllt werden können, bietet der Hospizverein Aus- und Weiterbildungskurse für Hospizhelferinnen und –helfer an. Dies sind Frauen und Männer, die bereit sind, unheilbar Kranke und Sterbende ehrenamtlich zu begleiten und deren Angehörigen und Freunden Hilfe und Unterstützung anzubieten. Erwin Rüddel und Georg Schuhen zeigten sich beeindruckt von der ehrenamtlichen Arbeit und sicherten Unterstützung zu. „Diese Aufgabenerfüllung sichert den Menschen Lebensqualität bis zuletzt.“ Angesichts einer alternden Gesellschaft sei der Bedarf an Hospizarbeit weiter im Steigen. Das Engagement der freiwilligen Kräfte, hätten alle Unterstützung durch die Politik verdient. "Hier wird sterbenskranken Menschen ein würdiger Lebensraum geschaffen,“ lobt MdL Erwin Rüddel die aufopferungsvolle Arbeit.


Pressemitteilung vom 26.03.2007

  "Hier darf ich weinen, ohne mich zu schämen"

Neuwieder Hospiz e.V.: Seit Ende 2005 findet 14-tägig das Trauercafé statt – Für Trauernde ist der Besuch häufig der erste Schritt zurück ins Leben

Alle 14 Tage öffnet das Trauercafé des Neuwieder Hospizvereins seine Türen. Heute werden die Trauernden von Ingrid Hillen (3. von links) und Ingrid Speyer (2. von links) begleitet.
Text & Foto: Alexandra Kaul

Neuwied. „Ich bin froh, wenn wieder Montag ist und ich ins Trauercafé gehen kann. Dafür werden alle anderen Termine abgeblasen", erzählt eine Teilnehmerin des Trauercafés, das der Neuwieder Hospizverein Ende 2005 ins Leben gerufen hat. Genau wie die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat auch diese Frau einen geliebten Menschen verloren – die einen trauern um ihren Partner, andere um die Mutter, den Vater oder das eigene Kind. Der Tag, an dem sich ihr Leben schlagartig verändert hat, liegt unterschiedlich lange zurück – einen Monat, ein Jahr oder noch länger. Doch für jeden von ihnen ist dieser Tag noch sehr lebendig, denn er hat eine große Lücke in ihr Leben gerissen, eine Lücke, die nur langsam wieder geschlossen werden kann. „Manchmal denke ich, dass ich mein Leben wieder ganz gut im Griff habe, doch dann kommen Situationen, die mich total herunterreißen“, bekennt eine der Teilnehmerinnen offen.

Jeder macht Ähnliches durch

An ihren ersten Besuch im Trauercafé können sich die meisten noch sehr gut erinnern. „Ich habe lange überlegt und meine Tochter gefragt, was sie von diesem offenen Treffen hält", sagt eine Dame, die ihren Mann verloren hat. Die Entscheidung, den Weg in die Neuwieder Marktstraße zu wagen, habe sie viel Kraft gekostet. Schnell hat sie gemerkt, dass sie hier unter ihresgleichen ist. Hier braucht sie sich und ihre Gefühle nicht zu erklären, jeder macht Ähnliches durch. „Hier darf ich weinen, ohne mich zu schämen. Ich habe das Gefühl, mit meiner Trauer nicht alleine zu sein“, resümiert sie.

"Alleine hätte ich das nie gemacht"

In den Räumlichkeiten des Ambulanten Hospizes können die Trauernden erste kleine Schritte zurück ins Leben wagen. Freundschaften entstehen, und so berichten drei Besucher, dass sie am gestrigen Sonntag gemeinsam Kaffeetrinken waren. „Alleine hätte ich das nie gemacht“, so eine der Damen. Einige der Teilnehmer telefonieren zwischen den Treffen regelmäßig miteinander. „Wenn ich mal wieder einen Durchhänger habe, tut es mir gut, mit den anderen zu reden. Erst letzte Woche habe ich mit einer Teilnehmerin fast drei Stunden telefoniert.“

Trauernde treten aus ihrer Isolation

Die Idee zum Trauercafé hatten drei ehrenamtliche Hospizhelferinnen. „Wir spürten, daß Angehörige nach dem Tod einen geschützten Ort brauchen, an dem sie über ihre Trauer reden können“, so Ingrid Steyer, eine der Initiatorinnen. Und so öffnet sie gemeinsam mit Ingrid Hillen und Hetty Schwickart regelmäßig das Trauercafé. „In den Dörfern treffen sich die Trauernden auf dem Friedhof, in der Stadt gibt es diese Möglichkeit häufig nicht. Daher kommen die Trauernden zu uns und brechen damit ihre Isolation auf", fügt Ingrid Hillen hinzu. Sie hat – wie auch ihre beiden Kolleginnen – eine umfassende Fortbildung in Trauerbegleitung absolviert.

Erinnerung an schöne Erlebnisse helfen

Themen sind bei den Treffen nie vorgegeben. Jeder berichtet über das, was ihn gerade bewegt. „Da wird gelacht, aber auch geweint“, so Ingrid Steyer. Die Trauernden bauen sich gegenseitig wieder auf, geben sich Kraft und Halt. Hier versteht jeder die Probleme des anderen: Der eine kann keine Musik mehr hören, weil es ihn an den gemeinsamen Tanz mit seiner verstorbenen Frau erinnert. Die andere hat ständig den Fernseher an, um sich abzulenken, oder hat Probleme, alleine im gemeinsamen Schlafzimmer zu schlafen. Eine andere überlegt, ob sie die Kleidung ihres verstorbenen Gatten jetzt abgeben darf. Und eine der Teilnehmerinnen berichtet von Freunden, die von ihr verlangen, „wieder normal" zu werden.

Jeder der Teilnehmenden kennt auch das schlechte Gewissen, das sich einstellt, wenn es ihnen einmal gut geht, wenn sie von Herzen lachen. „Dann denke ich jedesmal, daß ich dazu kein Recht mehr habe". „In solchen Momenten erinnere ich mich immer an die schönen Dinge, die ich mit meinem Mann erlebt habe. Und davon gab es viele", ermutigt eine Teilnehmerin.


Blick-Aktuell vom 02.03.2007

Lebensbegleitung bis zuletzt

Kooperationsvereinbarung zwischen Josef-Ecker-Stift und Ambulantem Hospiz Neuwied

Neuwied. Noch vor wenigen Jahren wäre es undenkbar gewesen, Altenheim und Hospiz in einem Atemzug zu nennen. Aber allmählich setzt ein Umdenken ein. Es wird erkannt, dass bei dem Versuch, ein Netzwerk für Palliativpatienten aufzubauen und damit schwerstkranken Menschen zu Hause sterben können, Alten- und Pflegeheime nicht ausgespart werden können, denn für viele ältere Menschen ist das heim in den letzten Wochen, Monaten oder manchmal auch Jahren Heimat geworden. So haben Mitte März das Josef-Ecker-Stift und das Ambulante Hospiz Neuwied einen Kooperationsvertrag geschlossen und ihn unter das Motto "Lebensbegleitung bis zuletzt" gestellt. Mit dieser Kooperation betreten die Partner Neuland, denn diese Vereinbarung ist die erste ihrer Art weit und breit. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ambulanten Hospizes werden, so regelt es der Vertrag, künftig kontinuierlich im Josef-Ecker-Stift präsent sein. Sie werden die hauptamtlichen Kräfte und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht ersetzen, sondern in der Betreuung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Heimbewohner unterstützen und ergänzen. Und so wird in der Einrichtung sicherlich auch das Bewußtsein dafür geschärft, dass Sterben untrennbar zum Leben gehört und es gerade auch in dieser letzten Lebensphase gilt, den Bedürfnissen des Menschen gerecht zu werden. So übernimmt das Josef-Ecker-Stift für die Träger des Ambulanten Hospizes - das sind die Marienhaus GmbH, der Neuwieder Hospiz e. V. und die Franziskanerbrüder vom Hl. Kreuz in Hausen - so etwas wie eine Vorreiterrolle. Kooperationsvereinbarungen mit anderen Einrichtungen der Altenhilfe sind in Arbeit.


Pressemitteilung vom 02.03.2007

"Wir wollen Sterbenden eine Stimme geben"

Vortragsreihe ehrenamtlicher Hospizhelferinnen und -helfer geht weiter

Neuwied. „Begegnen, Fürsorge, Begleiten – mit diesen drei Schlagworten lassen sich unsere Arbeit und unsere Angebote sehr gut beschreiben“, sagt Ute Hartmann, Bildungsbeauftragte des Neuwieder Hospiz e.V. Daher bilden diese drei Worte auch das Motto zu den verschiedenen Aktionen anläßlich des 10. Geburtstages des Ambulanten Hospizes, der in diesem Jahr gefeiert wird.

„Unsere ehrenamtlichen Hospizhelfer begegnen bei ihren Begleitungen vielen Menschen: Sterbenden und deren Angehörigen. Es ist wichtig, daß sie ihre Wünsche und Ängste wahrnehmen und gemeinsam mit ihnen beantworten“, so Hartmann. Viele Schwerstkranke haben das Bedürfnis, zuhause, im gewohnten Umfeld, zu sterben. Das wird jedoch durch das Wegbrechen familiärer Strukturen immer schwieriger. „Viele Angehörige trauen sich die häusliche Pflege auch nicht zu. Da ist es gut, wenn sie uns, aber auch andere ambulante Dienste an ihrer Seite wissen“, sagt die 38-jährige Sozialpädagogin.

Das Ambulante Hospiz sieht es als eine wichtige Aufgabe an, eine Lobby für Schwerstkranke und deren Angehörigen zu schaffen. „Wir wollen Sterbenden eine Stimme geben und auf ihre Bedürfnisse aufmerksam machen“, resümiert Ute Hartmann. Diese Fürsprache wird dann zur Fürsorge, wenn die Hospizhelfer die Schwerstkranken begleiten und mit ihnen gemeinsam den letzten Lebensweg gehen. „Unsere Ehrenamtlichen harren mit ihnen aus, teilen ihre Trauer, reden und schweigen mit ihnen und werden so in vielen Fällen zu einer Vertrauensperson“, berichtet sie.

Von ihren Erfahrungen in der Begleitung Sterbender, von der Entstehung und Entwicklung der Hospizbewegung in Deutschland, aber auch den Zielen des Neuwieder Hospizvereins referieren ehrenamtliche Helfer in ihren Vorträgen in Kirchengemeinden, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Bildungsreferentin Ute Hartmann vom Neuwieder Hospiz e.V. präsentiert ein Plakat
zur Vortragskampagne zum 10. Geburtstag des Hospizes. Foto: Alexandra Kaul


Pressemitteilung vom 19.02.2007

Hospizverein stellt sich vor

Vorträge zum 10. Geburtstag des Neuwieder Hospiz e.V.

Neuwied. Unter dem Motte „Begegnung – Fürsorge – Begleitung“ stellen ehrenamtliche Helfer vom 1. März bis 17. April das aktuelle Begleitungsangebot des Neuwieder Hospiz e.V. in Kirchengemeinden der Stadt und des Kreises vor. Anläßlich des 10. Geburtstags des Vereins werden die Referentinnen und Referenten den interessierten Besuchern neben grundlegenden Informationen zur Entstehung und Entwicklung der Hospizbewegung auch die Ziele ihrer Arbeit vorstellen. Die Referenten geben einen Einblick in ihre praktische Begleitungsarbeit, deren Anliegen darin besteht, immer mehr Menschen das Sterben zu Hause zu ermöglichen.

Mit der Gründung des Neuwieder Hospiz e.V. vor zehn Jahren wurde der Grundstein gelegt für eine bis heute engagierte Bürgerinitiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Tod, Krankheit und Trauer und damit leidende und sterbende Menschen aus der Randzone der Gesellschaft in die Mitte des Lebens zurück zu holen. Auf vielfältige Weise engagieren sich seither ausgebildete Ehrenamtliche und bieten Sterbenden sowie pflegenden und trauernden Angehörigen zielgerichtete Hilfen, Rat und Unterstützung an. Weitere Informationen finden Sie unter www.neuwieder-hospiz.de

Freuen sich auf ihre Vorträge in den Gemeinden:
Die ehrenamtlichen Referenten des Neuwieder Hospiz e.V. Foto: privat